Wenn Mitglieder und Mitmösen der gegenwärtigen Bundesregierung verlautbaren, dass es nach dem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofes vorerst kein neues Gesetz zur dieser zur Verharmlosung als „Vorratsdatenspeicherung“ bezeichneten anlasslosen Totalüberwachung der Kommunikation aller Menschen in der Bundesrepublik Deutschland geben wird, dann schwingt im „vorerst“ mit, dass diese darauf warten, dass die so genannten „Grundrechte“ noch relativer und unbedeutender werden, ja, dass diese Freunde eines totalitären Staates bei sich bietender Gelegenheit vielleicht sogar aktiv darauf hinarbeiten werden, dass Grund- und Menschenrechte weiter relativiert und ausgehöhlt werden.

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