Archive for Februar, 2014


Rastplatz (5): Kind, da ist dein Platz!

Foto eines Platzes für Kinder, ein paar Buntstifte, zwei Würfel zum darauf setzen und ein kleiner Tisch, eingerichtet in einem hannöverschen Sanitätshaus

Olympische Winterspiele

Screenshot des aktuellen Wetters in Sotschi mit Höchsttemperaturen von 17 Grad Celsius für die nächsten drei Tage. Text dazu: 'Olympische Winterspiele. Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. 17 °C ist Winter'

Zitat des Tages

Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an

Quelle: „Deutschlands Zukunft gestalten“, Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, 18. Legislaturperiode, PDF-Version ohne Datumsangabe, S. 123.

Sklave

Ein Sklave ist jemand, der voller Hoffnung darauf wartet, dass jemand kommt und ihn befreit. Sobald er damit aufhört, ist er kein Sklave mehr; er schafft es, auf der Flucht oder in erkämpfter Freiheit zu leben, oder er stirbt in glühender Hoffnungslosigkeit. Nichts sehen Sklavenhalter bei ihren Sklaven so gern wie Hoffnung, Angst und eine tief gefühlte Minderwertigkeit: die vollständige psychische Grundhaltung der christlichen Religion.

Nach dem Ende des Kalten Krieges…

Nach dem Ende des Kalten Krieges hatten die Staaten der NATO und des Warschauer Paktes weiterhin alles herumstehen, was man für ein ordentliches Kriegsgemetzel braucht, es fehlte ihnen nur der Feind.

Die Flügelkranken

„Eine sehr verbreitete ‚Geisteskrankheit‘ unter Vögeln wird es sein“, sagte der Vorübergehende zu seinem Zeitgenossen, „wenn sie zwar im Käfig geboren sind und niemals etwas anderes kennengelernt haben, aber immer noch vom Fliegen träumen“.

Werter „Qualitätsjournalist“!

Ich möchte dich nur darauf hinweisen, dass ich die von dir seit Monaten gelieferten Artikel nicht benötige, in denen du deinen Lesern erzählen willst, was „das Netz“ über irgendein Ereignis „denkt“. Ja, genau so drückst du dich wirklich aus. Es ist für mich — und vermutlich für beinahe jeden deiner Leser — völlig verzichtbar und nicht das Verständnis bereichernd, dass du ein paar ausgewählte Textstummel vom — wie du das auch immer so wortblendend pseudosachlich nennst, ohne damit der Sache auch nur entfernt gerecht zu werden — „Kurznachrichtendienst Twitter“ zitierst, diese als „Denken des Netzes“ bezeichnest und mit ein paar entbehrlichen, durchaus mit Übung, aber dafür ohne Geist geschriebenen und professionell glatten Worten ausstopfst, um sie zu einem schnell verfassten und recht inhaltslosen 800-Wort-Artikel auf deiner „qualitätsjournalistischen“ Website aufzubauschen. Ich weiß nicht, ob es dir klar ist, aber die Menschen, die diese „qualitätsjournalistische“ Website betrachten können, können auch Twitter betrachten oder sogar aktiv mitbenutzen, und die Verwendung einer offen sichtbaren Suchfunktion stellt kaum jemanden vor eine so hohe Hürde, dass du dich als Berichterstatter des Nonsens hinstellen müsstest, um ein paar Ergebnisse deines „qualitätsjournalistischen“ Suchens zu einem Thema abzuschreiben.

Eine Frage allerdings, werter Qualitätsjournalist, die will mir einfach nicht aus dem Kopf: Wie viel Geld bezahlt dir und deinen Kollegen eigentlich diese Klitsche ohne seriöses Geschäftsmodell¹ namens „Twitter“ dafür, dass du ihren Webdienst immer und immer wieder als das „Denken des Netzes“ vor die Augen deiner von dir verachteten und zum spiegelnden Ausgleich von deiner Tintenkleckserei zu Tode gelangweilten Leser stellst und zitierst? Oder bist du etwa so dumm und machst derartig aufdringliche Schleichwerbung im redaktionellen Teil kostenlos?

Wenn du schon nicht damit aufhörst, wäre es nett, wenn du wenigstens diese Frage beantworten könntest. Keine Antwort ist übrigens auch eine…

Dein dein Geschreibe „genießender“
Nachtwächter

¹Davon leben zu wollen, dass man die Kommunikation der Menschen mit unerwünschter Reklame vergällt, ist kein seriöses Geschäftsmodell und letztlich zum Scheitern verurteilt.

Der Sheriff

DAF: Der Sheriff | Direktlink zum Video
Alles Gute zum Geburtstag, C.!

Kitt

Die Angst der Einzelnen und die soziale Kontrolle jedes Einzelnen durch andere verängstigte Einzelne, die nicht an ihre Angst denken wollen, diese beiden sind der Kitt des gesellschaftlichen Unrechts.

Die Funktion der Polizei

Anders, als es regelmäßig durch den Apparat der Contentindustrie in jedes müde Hirn gehämmert wird, ist es nicht die Funktion der Polizei, Verbrechen zu bekämpfen — was sich ja auch daran zeigt, welche offen bekannten Verbrecher niemals von der Polizei abgeführt werden. Die Funktion der Polizei ist es ausschließlich, soziale Kontrolle (gern auch mit grober Gewalt) auszuüben und das Eigentum der Besitzenden zu schützen.

Der falsche Tierfreund

Gar nicht so selten gelingt es einem ausgeprägten und kompromisslosen Menschenhass, sich als tiefe, verständnisvolle Tierliebe zu tarnen.