S’ils n’ont pas de pain, qu’ils mangent de la brioche.

Marie Antoinette zugeschrieben

Wie schade, dass es damals keine Petitionen gab. Wenn die Menschen nur brav und bückgeistig bei seiner Hoheit Louis XVI ihre Petitionen vorgetragen hätten, hätte er ihnen doch ganz sicher ein wenig Brot gegeben — und den Menschen etwas von dem zurückgegeben, was der Adel ihnen einige Generationen zuvor mit Gewalt geraubt hat. Manche gehen ja auch gläubig in die Kirche und glauben ernsthaft an Besserung durch das Sprechen ins Nichts, nur, weil sie dieses Nichts zum allschlächtigen Gott der Betrüger, Besitzenden und Blutsäufer ernennen. Damit nicht noch einmal die Guillotine so viel auf den Marktplätzen zu tun bekommt, haben die Herrschenden und Besitzenden in einem schlauen Moment jener sorgsam instutionell aufdressierten Angst, die fast jedes Einstehen für ein Lebensrecht verstummen lässt, eine Scheintat gegeben, damit sich ununterdrückbare Restenergie eine harmlose Bahn brechen kann, ganz so wie im Ventil eines Schnellkochtopfes… das Palavern der Petanten ist beinahe so wertvoll wie eine Wahl.

Nein, P., ich verlinke diese Hartz-IV-Sanktionen-abschaffen-Petition, für die man beim Deutschen Bundestag auch noch einen Datenstriptease hinlegen muss, hier nicht! Versuchs mal mit einem Aufruf zum wirksamen Widerstand!

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