Und wisst Ihr was, liebe Boulevard- und People-Magazine, liebe „Stars“, ich mache Euch zum Teil dafür verantwortlich.

Ihr seid es, die der Maschinerie des Körperhasses Feuer gibt [sic]. Mit ständigen Berichten über neue Hollywood-Diäten, mit der Beklatschung abstrusester Fitness-Ideen, mit gehässigen Bildkommentaren über die Körper und Cellulite von Stars und mit der Reduzierung der Stars auf ihren Körper bei gleichzeitiger Idolisierung.

Und Ihr „Stars“ wehrt Euch nicht. Wie Lämmer auf der Schlachtbank seht Ihr zu, wie Eure künstlerische Leistung von einer bestimmten körperlichen Leistung – fit, schlank und jung – verdrängt wird. Ihr wollt Idole sein, Menschen zu denen man aufschaut? Ihr seid nichts anderes als Marionetten, die sich in vorauseilendem Gehorsam den Körperdogmen des öffentliches Lebens unterwerfen.

Journelle: Liebe Boulevard- und People-Magazine, liebe „Stars“, wir müssen sprechen