Wenn die Vereinten Nationen verlautbaren, dass die Beweise dafür fehlen und die USA mit ihren ganz besonderen Quellen sich völlig sicher sind, dass es Giftgas war, erinnert das Treiben der Kriegstreiber an die Wiederholung eines miesen Films im Fernsehen, dessen wenige Pointen endgültig müde geworden sind — es kann sich wohl noch jeder an die nicht existenten Massenvernichtungswaffen im Irak erinnern, für die die britischen und US-Geheimdienste so „erdrückende Beweise“ gefälscht vorgelegt haben.

Bemerkenswert übrigens, dass die „Menschenrechte“ immer so schnell als Kriegsgrund bei der Hand sind, wenn es Erdöl gibt, und dass sie ansonsten so gleichgültig zu sein scheinen. Als die besoldeten Staatsmörder der USA im letzten Irakkrieg Bagdad eingenommen hatten, ist das Ölministerium zum ersten besetzten Gebäude geworden.

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