Archive for Juli, 2013


Dieser Glaube der Bückgeister

Dieser Glaube der Bückgeister, die sie eine Erlaubnis benötigen, um frei zu sein…

Überwachung

Überwachung -- Das politische Mittel der Wahl gegen jedes Problem

Nachrichten

Als jemand, dem das Konzept der Sendezeiten schlicht zuwider ist — ich lasse mir nicht von den technokratischen Sachzwängen des Rundfunkbetriebs meine Tagesgestaltung ausformen — bin ich ein großer Freund von Podcasts.

Beinahe jeden Tag, wenn ich diese Stunde dafür benötigte Ruhe finde — und diese Zeit nicht lieber im Schatten eines Baumes verbringe — schaue ich mir nacheinander den Podcast der Tagesschau der ARD und den Podcast des 10-vor-10-Magazins des SRF an.

Und jedes Mal erlebe ich in diesem Kontrast den Unterschied zwischen Journalismus und Propaganda; sehe und höre, wie der Journalismus der Sendung aus der Schweiz in erster Linie versucht, die Wirklichkeit sichtbar zu machen (auch, wenn das nicht immer gelingt), während die Propaganda der Sendung aus der BRD in erster Linie versucht, die Wirklichkeit hinter einer vorgegebenen Fassade zu verstecken (auch, wenn das nicht immer gelingt).

Aufbau von Imbissbuden am Nordufer des Maschsees

Auch die Parareligion des Konsumismus hat ihr gut inszeniertes und präzise abgestimmtes Kirchenjahr und ihre Hochfeste. Kaum sind auf dem Schützenplatz die Buden zum „Schützenfest“ abgebaut, werden sie am Maschsee für das kommende „Maschseefest“ wieder aufgebaut.

Und noch immer werden Menschen geopfert

Gedenkstein mit der Inschrift: Im Gedenken an die 346 Kinder die im Land Brandenburg 1990 bis 2005 dem Autoverkehr geopfert worden sind

Quelle des Fotos: Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY SA 3.0 | Urheber: Tischbeinahe

Haferflocken-Mehrkorn

Rattenfertigköder -- Haferflocken-Mehrkorn-Köder -- auch wirksam gegen Mäuse

Grüntrunken

Sonne, Baum und Schlamm

Wie schön doch in Frierland der Sommer ist, der den immerwährenden, sich über alles legenden November mit seinem Sekundenglanz vergessen macht. Meine Augen sind trunken von einem sonnendurchflossen Grün, das ich fast auszuwringen zu können vermeine, um die Nacht in meiner Seele damit zu benetzen.

Sicherheitsbemühen

„Dass der Staat um die Sicherheit seiner Bürger bemüht ist“, sagte der Vorübergehende mittlerweile etwas kraftlos zum niemals im Aufgreifen dummer, blinder Worte müden Mitmenschen Spießbürger, „das glaube ich erst, wenn dieser Staat auf allen Straßen der BRD — einschließlich der Autobahnen — ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern einführt und dieses auch durchsetzt“.

Im April 2013 starben bei offiziell als „niedrig“ bezeichneten Unfallszahlen in der BRD 244 Menschen im Straßenverkehr, und null Menschen starben im April 2013 in der BRD durch Terrorismus

Edler Zweck

Ein Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der kriminelles, grundgesetzwidriges und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte offen widersprechendes Vorgehen eines Staates damit zu rechtfertigen sucht, dass es doch einem „edlem Zwecke“ diene, hat sich argumentativ längst auf die Ebene des terroristischen Mörders begeben, der seine Taten vorgeblich auch nicht tut, weil er gern Blut trinkt, sondern weil damit einem „edlen Zweck“ dienen will. Er zeigt in diesen blindwütenden Worten recht deutlich, dass die Gewalt des organisierte Terrorismus, diese ruchlose Lobbyarbeit des parlamentarisch Ungehörten, ein Spiegelbild der Staatsgewalt ist, und dass der Staat jenseits aller Sonntagsreden vom Recht, der Verfassung, der Zivilisation und der Menschenrechte nur zu gern dazu bereit ist, diese Gewalt wiederum zurückzuspiegeln, so dass sich in diesen parallelen Spiegeln das Bild einer in die Endlosigkeit verlängerten Gewalt zeigt — und. Nichts anderes mehr.

Internet 2.0

Was geplant, gewünscht und vorangetrieben ist: Die Umwandlung des Internet der Menschen zu einem konzernbetriebenen Bälleparadies — mit Kassen für den Eintritt zu den großen Attraktionen, verstehts sich — für alle diese Gealterten und Großgewachsenen, die noch einmal Kinder sein wollen, so unmündig, arglos, gedankenlos, ausgeliefert und abhängig… nur noch einmal, bis zu ihrem Tod.

Der erste Impuls

Der Vorübergehende sagte zu seiner Begleiterin, die von Liebe und Vertrauen sprach: „Mein erster Impuls, wenn ich ein Tier sehe, ist es, dass ich in die Hocke gehe, um mich auf die Höhe des Tieres zu begeben, dass ich es anlocke, dass ich es anspreche. Ich sehe, dass schon die Kinder, kaum können sie gehen, wohin sie wollen, diesen ersten Impuls haben, und dass viele Erwachsene ihn niemals verlieren. Mein erster Impuls, wenn ich einen Menschen sehe, ist, dass ich Augenkontakt vermeide und dass ich hoffe, dass der Mensch schnell wieder weg ist. Ich sehe, dass schon die Kinder, kaum können sie gehen, wohin sie wollen, diesen ersten Impuls haben, und dass viele Erwachsene ihn niemals verlieren. Die Erfahrung, die diese nicht angeborenen Impulse formt, ist. Schon früh und überreichlich zu machen“.

Im Prism

Als stünde als übergeordnetes Motto über allen „modernen“ Gesellschaften: „Nein, das Licht stört mich nicht beim Schlafen, ich bin eh blind“.