Ein Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der kriminelles, grundgesetzwidriges und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte offen widersprechendes Vorgehen eines Staates damit zu rechtfertigen sucht, dass es doch einem „edlem Zwecke“ diene, hat sich argumentativ längst auf die Ebene des terroristischen Mörders begeben, der seine Taten vorgeblich auch nicht tut, weil er gern Blut trinkt, sondern weil damit einem „edlen Zweck“ dienen will. Er zeigt in diesen blindwütenden Worten recht deutlich, dass die Gewalt des organisierte Terrorismus, diese ruchlose Lobbyarbeit des parlamentarisch Ungehörten, ein Spiegelbild der Staatsgewalt ist, und dass der Staat jenseits aller Sonntagsreden vom Recht, der Verfassung, der Zivilisation und der Menschenrechte nur zu gern dazu bereit ist, diese Gewalt wiederum zurückzuspiegeln, so dass sich in diesen parallelen Spiegeln das Bild einer in die Endlosigkeit verlängerten Gewalt zeigt — und. Nichts anderes mehr.

Werbeanzeigen