Es gibt zwei Arten Fortschritt, eine von den Herrschenden und Besitzenden erwünschte Art und eine von ihnen nicht erwünschte Art.

Beide Arten schreiten fort, bringen vorwärts, breiten Zivilisation aus. Sie unterscheiden sich nur darin, dass sie von den Herrschenden und Besitzenden erwünscht sind oder nicht.

Es gibt den Fortschritt, der das Leben einer Minderheit der Menschen reicher, freier und besser macht, so dass die große Mehrheit der Menschen dafür mit ihrem Besitz, ihrer Lebenskraft, ihrer Unabhängigkeit und ihren Freiheiten bezahlen muss, das ist der erwünschte Fortschritt, der sich politisch als ständig geforderte „Innovation“ und „Zukunftsfähigkeit“ verklausuliert.

Und es gibt den Fortschritt, der das Leben einer großen Mehrheit von Menschen reicher, freier, unabhängiger und besser macht, so dass eine zuvor privilegierte Minderheit in diesem Prozess ihre Privilegien verliert, das ist der nicht erwünschte Fortschritt, der mit allen Mitteln unterbunden werden soll, dessen Genuss mit jeder nur erdenklichen Angst angereichert werden und nach Möglichkeit sogar kriminalisiert werden soll — gar nicht so sehr anders, wie man auch Pflanzen für illegal erklären und ihre Nutzung mit als Recht verlarvter Gewalt unterbinden kann, ohne dass sich dadurch etwas an den Pflanzen ändert.

Der von den Herrschenden und Besitzenden erwünschte Fortschritt wird mit der institutionaliserten Gewalt der Herrschenden und Besitzenden (und mit der psychischen Einlullung vieler Menschen durch die Freunde der Herrschenden und Besitzenden aus der organisierten Religion und ihrem Bastardkind aus dem organisierten Bankwesen) durchgesetzt. Der von ihnen nicht erwünschte Fortschritt kann sich nur durchsetzen, wenn er mit der Gewalt einer großen Mehrheit der Menschen gegen eine grenzenlos und bis zum fabrikmäßigen Gemetzel gewaltbereite Minderheit von Herrschenden und Besitzenden durchgesetzt wird.

Anders nicht.

Frieden ist nämlich nur mit jemandem möglich, der im friedlichen Miteinander einen Wert sieht…