Der Vorübergehende sagte zu seiner Zeitgenossin auf dem Fahrrad: „Stell dir nur vor, in Sachen Straßenverkehr würden die gleichen politischen Prinzipien angewendet wie in der Wirtschaftspolitik. Stell dir nur vor, der Staat würde sich aus dem Treiben der Straße heraushalten, würde davon ausgehen, dass der möglichst weitgehend unreglementierte Egoismus jedes Verkehrsteilnehmers sich nur frei entfalten muss, damit eine ‚unsichtbare Hand‘ für alle den bestmöglichen Verkehr hervorbringt. In der Folge dieser Idee würde nach und nach jede Verkehrsregel abgeschafft, um die freie Entfaltung des Straßenverkehrs nicht zu behindern. Ausnahmen von der immer weiter vorangetriebenen Deregulierung machte der Staat nur, wenn einmal ein besonders PS-starker Verkehrsteilnehmer einen schweren Unfall baute, um die Folgen für ihn abzumildern; ansonsten wäre jeder auf sich gestellt. Da säßest du aber nicht mehr so gern auf deinem Fahrrad“.