Wie gern die Journalisten mit ungelenker Hand das psychische Klavier spielen, indem sie davon sprechen, wie schrecklich im Kriege die „Frauen und Kinder“ umkommen. Und. Wie wenig sich die gleichen Journalisten daran stören, dass in solcher Stanze mitschwingt, dass das Abschlachten von ausgewachsenen Männern ein weniger empörendes Unrecht ist… ja, wie gern die gemieteten Autoren des Rundfunks- und Presseverlagswesens im Blutton des Boulevards noch betonen, wie „unschuldig“ doch diese „Frauen und Kinder“ gewesen seien und damit subtil jedem männlichen Opfer zusprechen, es sei an seiner Ermordung selbst schuld.

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