Hat eigentlich jemals jemand die Frage gestellt oder gar beantwortet, wie es mit der CO₂-Bilanz sogenannter „Virenschutzprogramme“ aussieht. Diese sind ja einfach nur Workarounds um eine unkorrigierte unsichere, falsche oder gefährliche Programmierung. Sie laufen ständig im Hintergrunde mit und führen bei jedem Zugriff aufs Dateisystem unter erhöhtem Energieverbrauch einen Abgleich gegen Datenmuster aus bekannter Schadsoftware durch. Das mag als einzelne Operation harmlos wirken; weltweit betrachtet ist es jedoch erheblich. Wie groß ist wohl der Anteil der unkorrigierten Fehler in Microsoft Windows und typischer Software für diese Plattform an der künftigen Eisfreiheit der Erdpole?

Die Glühlampe konnte man doch auch verbieten. Wo bleibt das Windows-Verbot der Europäischen Union, solange sich MS Windows nicht ohne das Sicherheits-Schlangenöl der einschlägig bekannten Unternehmungen betreiben lässt? Wegen der Erde und wegen der kommenden Generationen natürlich… :mrgreen: