Die privatwirtschaftlich betriebenen Fernsehanstalten verwenden einen erheblichen Anteil ihrer Sendezeit dazu, die armen Menschen gegen eine grell dargestellte Minderheit von Menschen mit noch weniger Besitz aufzuhetzen, um ihnen auf diese Weise immer und immer wieder zu suggerieren, dass sie zu den noch „relativ Reichen“ gehören und deshalb Angst vor jeder Forderung nach Gerechtigkeit entwickeln müssen, weil damit auch ihr erbärmlicher Status in Gefahr gerät. Wie könnte dort auch jemand anders seinen Standpunkt manipulativ durchzusetzen versuchen? Wer arm ist, kann doch nicht den Betrieb eines Fernsehsenders bezahlen.

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