Was für ein Glück, dass es immer weider einmal CDs mit illegal gewonnenen Daten von so genannten „Steuersündern“ gibt, die trotz ihrer kriminellen Herkunft von Institutionen der Bundesrepublik Deutschland mit Steuergeldern aufgekauft werden — sonst müsste man womöglich auch in der BRD noch damit anfangen, nach ganz normalen juristischen Grundsätzen polizeilich zu ermitteln und, damit dies auch zu Erfolgen führt, einige Experten für die Verfolgung von Steuerhinterziehern auszubilden.

Seltsam übrigens, dass im Jahr 2012 noch Daten auf CD geliefert werden sollen. Ob dieser Datenträger so explizit benannt wird, weil er nach dem Tod der Diskette der glaubwürdige Datenträger mit der geringsten Speicherkapazität geworden ist? Wie unerfreulich für solche Ideen des Staates würde der Begriff einer mobilen Festplatte mit mindestens einigen hundert Gigabyte klar machen, dass hier im großen Maßstab Kontoführungsdaten von Menschen auf eine zurzeit unbekannte Weise illegal abgegriffen wurden und in die Hände von zwielichtigen Gestalten gerieten, die diese Daten einfach verkaufen.

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