Wozu hat man Freunde, vor allem solche, die man schon seit frühester Jugend kennt. Man macht Urlaub zusammen, genießt die Ferien, kocht, spielt und klönt – das, was so nach Familienbekanntschaften von Geburt an klingt, verrät vor allem eines: Der Filz begann in der Wiege. Der eine ging in die Wirtschaft, der andere eben in die Politik. Wer sich angesichts dieser romantisch-verklärten Darstellungen Wullfs noch fragt, wie es zu diesem „ihr da oben, wir hier unten“ kommt, bekommt hier seine Antwort. Für diese Familienbande fordert Wulff vehement Schutz vor unangemessenen Fragen. Mit Carsten Maschmeyer isst man zusammen Grünkohl, läßt sich die Werbung für ein Buch bezahlen. Einflussnahme auf die Politik? Gott bewahre! Man kennt sich eben seit der Schulzeit! Der König der Drückerkolonne Maschmeyer, „Mit dem ich seit Jahren eng befreundet bin. Der ausgeschieden ist, der heute sozusagen Pensionär ist.“ Männerfreundschaften.

die Schrottpresse: Spesenritter und die Würde des Berufs

Werbeanzeigen