Zur ewigen Erinnerung an die Angehörigen der USSR und anderer Nationen, Opfer der Nazi-Brutalität, grausam gemordet zu Hannover am 8. April 1945

Ewige Erinnerung? Ein im flugs abgeworfener Kranz neben der vorbeirauschenden Straße, ein paar wehrlose, frechrote Blütenköpfe in den Herbst. In die verkürzte Sonne, in die erbrauenden Blätter, mit Schleiflein vom DGB. Und kein Mensch. Die Menschen sind auf der anderen Seite, am Nordufer des Maschsees beim “Willen zum Aufbau” als frühen Vorläufer des heutigen “Sozial ist, was Arbeit schafft” und des heutigen Hartz-IV-Staates. Dort gibts ja auch Attraktives, dort gibts Tretboote, Pommes und Bratwurst. Der ranzige Duft des Öles aus dem Schnellimbiss beißt auch auf dem Friedhof noch in die Nase.