Und wenn ich mal groß bin, damit Ihr es wißt,
Dann werde ich auch so ein Volkspolizist.
Ich helfe den Menschen, ich bin mit dabei,
Beschütze die Heimat als Volkspolizei!

Kinderlied aus der DDR

Schade eigentlich, dass die „Junge Polizei Bremen“ (eine Jugendorgansiation der Deutschen Polizeigewerkschaft) nicht nur die Bilder dieser so heiter selbstoffenbarenden Kampagne „aus dem Verkehr gezogen“ hat…

An der Grenze der Belastbarkeit -- DOrt! Ein Terrorist! Schnelkl! Das dauert. Wir haben keine Kräfte frei. Die JUNGE POLIZEI fordert: Nachhaltige Erhöhung der Einstellungszahlen! - Junge Polizei

…sondern darüber hinaus auch Blogger mit einer gewissen Reichweite, die gemeinhin als seriös rezipiert werden, freundlich darum bittet, derartige Zeugen der Zustände des Jetzt aus ihrem Blog zu nehmen, um „falsche Eindrücke“ künftig zu vermeiden. Dabei gaben derartige Bilder doch einen recht zutreffenden Eindruck davon, was für Denkmuster innerhalb gewisser Kreise der Polizeien in der Bundesrepublik in so großem Maße gängig und selbstverständlich sind, dass dort offenbar niemand im Vorfeld ein Problem darin sah, mit einer Kampagne an die Öffentlichkeit zu treten, die derartige Denkmuster verbildlicht und damit noch deutlicher und offenbarender macht.

Im Übrigen ist die mit dem oben gezeigten Bild transportierte Aussage zur Polizeiarbeit „Wir haben keine Zeit, uns um einen schwerkriminellen Terroristen zu kümmern, weil wir irgendwelche ansonsten harmlosen, herumlungernden Menschen aus dem öffentlich sichtbaren Stadtbild entfernen müssen, damit das image der Städte geschäftsfördernd bleibt“ dermaßen wahr, dass es nicht einmal das Titanic-Magazin tödlicher hätte hinbekommen können… :mrgreen:

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