Eine Weide im noch kalten Wind

Wenn zag und träg die Sonne länger wird, wenn die Finger des nun platzlos werdenden Frostes in einer letzten Demonstration des Winters unter die immer noch dicke Kleidung grabschen und den unwilligen Körper zittern machen, wenn kahl noch und scheintot der Bäume Wipfel den grauen Himmel durchbrechen, denn sinds die Weiden an den kalten Wassern, deren noch so zart und zerbrechlich scheinendes Blattwerk aus dem so verstorben anmutendenden Holz hervorbricht und windgewellt mit grünlichem Tone das Lied von einer herannahenden, heitereren, helleren Zeit in die Augen des Vorübergehenden singt. Und. Der immernoch bibbernde Körper singt mit. In Vorfreude.