Da wird mit so großen Worten darauf hingewiesen, dass „die Menschheit im Kampf gegen die Maschinen“ (!) eine herbe Niederlage hinnehmen musste, weil ein sehr spezialisierter Computer, der wohl auch zu Reklamezwecken von IBM so wirksam in der Glotze präsentiert wurde, bei einer dieser dümmlichen Abfrage-Gameshows besser als Menschen war. Wie üblich wird dabei vergessen, was eine derartige Maschine (noch) nicht kann. Sie kann vielleicht sehr gut algorithmisch formulierte Strategien anwenden und Informationen aus einer riesigen Datenbank heraussuchen…

Die Quiz-Anfragen bekam die Maschine als Text übermittelt, als sie auch den menschlichen Kandidaten vorgelesen wurden. Danach suchte sie im Archiv nach Wörtern, die mit der Anfrage in Verbindung stehen, wählt 50 bis 60 Informationseinheiten aus und erstellte aus maximal 200 Hypothesen ein Ranking […] Anhand zehntausender Jeopardy-Fragen ermittelte Watson, welche Algorithmen welche Sorten von Fragen am besten beantworten […] Überschritt die Top-Antwort einen gewissen Schwellenwert, drückte Watson per Roboter-Arm auf den Buzzer und antwortete […] Insgesamt stehen ihm 2880 Prozessorkerne und 15 TByte RAM zur Verfügung.

…aber diese Maschine kann deshalb noch lange nicht spielen.

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