Wenn einem das Fahrrad unwillig die Kilometer längs des Moores durch die mörderischen Mücken getragen hat; wenn man in die große, brummende, stinkende Stadt kommt; wenn man vom Fahrrad absteigt, um dem Arschmuskel etwas Entspannung zu geben, während man eine Brücke überquert, die für Langsamere über die graublutende Asfaltnarbe einer lauten, vierspurigen Straße gespannt ist; wenn man, während man langsamen Schrittes über diese Verödung geht und nach unten auf die bunten Rasebleche schaut und dabei am Rande des Straße ein viereckiges Verkehrsschild sieht, das deklariert, dass hier inmitten der benzolverseuchten, lärmschwangeren Luft eine Umweltzone beginne… ja, denn weiß man, wozu der Begriff der Umwelt nach drei Jahrzehnten „grüner“ Lehrer- und Sozialpädagogenpolitik verkommen ist. Zu einer reinen Augenwischerei und zu einem Blendwort, mit dem sich allerhand Abgaben aus den Menschen herauspressen lassen.

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