Papst Benedikt XVI: Gehet hinaus in das Internet und blogget mir die Kirchen voll! Aber nicht auf die Pr0n-Seiten gehen... MISSIONATOR 2.0

Der Mensch, der sich für den Stellvertreter Jesu Christi hält und halten lässt, durch den der Hl. Geist spricht und der sich von anderen als der Hl. Vater ansprechen lässt, dieser Mensch, der also die ganze Dreieinigkeit seiner Religion in seiner Person vereinigt und der auch ansonsten sehr darum bemüht ist, den größten Knall seit dem Urknall zu haben, dieser Mensch Papst „Benedikt XVI“ hat dazu aufgerufen, das Internet stärker zur Missionierung zu nutzen.

Das ist eine gute Idee, die röm.-kath. Religion in das Web 2.0 zu retten, wo sie in der nicht-virtuellen Welt wegen der unheilgen Bildung immer mehr Boden verliert. Jeder Mensch, der siebzig Euro für einen Computerausdruck mit einem Horoskop zu zahlen bereit ist, belegt ja, dass der alte Aberglaube viel überzeugender wirkt, wenn er in technisch neuem Gewande daher kommt. Um noch mehr längst zu Essig gewordenen Wein in nigelnagelneuen Schläuchen anzubieten, lege ich als Experte dem sympathischen Blaspheten aus Babylon Rom neben der missionarischen Netz- und Blogoffensive *gähn!* folgende Ideen nahe:

  • Einrichtung eines Ablasszettel-Dienstes im Internet mit dem praktischen Pay-per-sin-Verfahren.
  • Beseitigung der Kinderpornografie im Internet durch Einrichtung eines nicht-öffentlichen, innerkatholischen Unternetzwerkes mit frischen Rubbelbildern von Blasebälgern und extraengen Mädchen für die notgeilen, vom Zölibat pervers gemachten röm.-kath. Priester. Wenn 90 Prozent der Abnehmer aus dem Netz verschwinden, wird der übrige Markt in Kürze austrocknen.
  • Reliquienhandel auf eBay. Da kein röm.-kath. Gläubiger Verdacht schöpft, wenn von einigen röm.-kath. Heiligen gleich eine Handvoll Skelette vorhanden sind, können Reliquien beliebig neu erzeugt werden, ohne dass auf den müden Schwindel mit den Splittern vom Hl. Kreuz zurückgegriffen werden muss. Die Kampfkassen das Vatikan werden sich schnell bis zum Bersten füllen, und dann wird richtig durchmissioniert. Danach können sogar wieder Federn der Erzengel verkauft werden.
  • Erweiterung der für viele Menschen peinlichen Ohrenbeichte durch einen internet-basierten Dienst und eifriges Datensammeln in einer zentralen, vatikanischen Datenbank. Wenn nichts mehr geht, Erpressung geht immer. Und Wissen ist Macht.
  • Ein spezieller röm.-kath. Web-2.0-Dienst mit strikter Inhaltsfilterung, in einer zweiten Stufe ein röm.-kath. Zugangsprovider, der nur den Zugriff auf diesen Dienst gestattet. Wenn keine störenden Informationen daran hindern, ist jeder Glaube eine leichte Übung. Die Nähe der röm.-kath. Mafia zu vielen Staaten wird es leicht machen, dieses Angebot vor allem für ärmere Menschen obligatorisch zu machen.

Mit diesem — bei Bedarf noch ausbaufähigen — Programm wird der Missionator 2.0 einen überwältigenden Erfolg haben. Ihr jetziger Vergleich, Herr Ratzinger…

Der Papst verglich das Internet mit dem „Vorhof der Heiden“ des Jerusalemer Tempels, der denjenigen Raum böte, denen Gott noch ein Unbekannter sei.

…wird schnell von der neuen, röm.-kath. Wirklichkeit im Netze obsolet gemacht.

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