Einem besonders lichtscheuen und verachtenswerten Gesindel gehört Kardinal Joachim Meisner an, der die von Soldaten durchgeführten politischen Morde mit den folgenden Worten für völlig unbedenklich erklärt:

Einem gottlobenden Soldaten kann man guten Gewissens die Verantwortung über Leben und Tod anderer übertragen, weil sie bei ihm gleichsam von der Heiligkeit Gottes abgesegnet sind.

Den Unterschied zwischen dieser für die gröbere Form der politischen Gewalt so nützlichen, aus geweihtem Munde geäußerten hl. Auffassung und dem Reden gewisser islamischer Absegner des Mordens mögen sich bitte die röm.-kath. Theolügner aus ihren Fingern saugen. Für jeden einigermaßen denkenden Menschen ist nach Überwindung des ersten Brechreizes leuchtendhell klar, was von einem Menschen zu halten ist, der den Mord für heilig erklärt, wenn er nur mit einem inneren Halleluja ausgeführt wird. Hier ist die Kontinuität der staatstragenden christlichen Geschichte, bis das Blut nur so aus der Bibel strömt. Ich bin beschämt darüber, dass so ein politisch nützlicher Mordheiliger solche Worte reden kann, ohne dass ihm wenigstens ein paar faule Eier in seine schwuppig anmutenden Klamotten und in seine kalte Fratze fliegen.

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