Das vielleicht Interessanteste an der populären Ausprägung der science fiction — ich meine damit nicht die großartigen Werke eines Stanisław Lem oder eines Isacc Asimov — ist die Vorstellung von der Weltraumfahrt, vor allem, wenn diese in Produktionen für das Fernsehen oder Kino dargestellt wird. Die Raumfahrt ist aufregend und voller Abenteuer, der gewaltige Leere des Raumes wimmelt nur so von aller Art Erlebnismöglichkeiten. Doch in Wirklichkeit. Ist des Weltraumes kaltes Nichts unfassbar öde, und die uns vertrauten Formen des materiellen Seins sind auf ihm so staubweis hingestreut, dass sie wie eine Anomalie scheinen — ja, selbst die kahle Unwirtlichkeit des Erdmondes ist rar in diesem schwarzen Garten des Nichts. Damit sich ein solches Vakuum, so fragt sich der Denkende und Fühlende, als eine Projektionsfläche für das entgangene Leben der Menschen eignet, wie leer und kalt muss da ihr Dasein sein?