Zu singen zur Melodie eines allgemein bekannten, deutschen Adventsliedes und zum weihnachtlichen und politischen Geschwätz in den Medien.

Es kommt ein Schiff geladen
Bis an sein‘ höchsten Rand,
Die Schulden sind Billiarden,
Und nirgends sieht man Land.

Das Schiff treibt schief im Meere,
Es trägt ein üble Last.
Statt Segel gibts nur Leere,
Zerbrochen ist der Mast.

Kein Anker mehr vorhanden,
Er wog ja viel zu schwer.
Vielleicht wird man einst stranden…
Es glaubt längst keiner mehr.

Am Steuer stehen Irre
Die nur Visionen sehn;
Ihr Reden macht euch kirre,
Ihr könnt ihm kaum entgehn.

Sie haben keine Karten,
Ihr Wahn reicht ihnen aus.
Sie hoffen selbst und warten
Auf gestrig Saus und Braus.

Der Sturm pfeift durch die Planken,
Es reiht sich Leck an Leck.
Schöpft Wasser ohn‘ Gedanken!
Das nennt man euren Zweck!

Drum sollt ihr eifrig kaufen,
Es ist ja Weihnachtszeit.
Die Wirtschaft muss doch laufen
Sonst ist es bald so weit…

…und habt ihr nichts zu schenken,
Denn leiht euch einfach Geld!
Wie euch die Irren lenken!
Die Bank regiert die Welt.

Epilog

Und rottet einst am Strande
Ein gammlig Balken Holz:
Das blieb vom Deutschen Lande;
Die Steuerfrau ist stolz.

Mit fröhlichem Gruß an den Dwarslöper

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