Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis!

Aus der christlichen Abendmahls-Liturgie

Zum konzeptionellen Wahnsinn der durch Paulus von Tarsus gegründeten christlichen Religion gehört die tief in ihrem Kern eingebettete, mörderische Ungerechtigkeit. Ein Christus muss völlig unschuldig gefoltert werden und wie ein Schwerverbrecher am römischen Marterpfahl verrecken, damit der heilige, gerechte Mördergott sein heiliges, gerechtes Mütchen darin stillen kann, dass einer die heilige, gerechte Strafe stellvertretend für alle anderen Menschen trägt. Die Frage nach der Ungerechtigkeit, die im Hinmetzen eines Unschuldigen unter dem Vorwand des Rechtes liegt, die Frage nach dem göttlichen Justizmord in dieser psychlogisch leidergottes wirksamen Konstruktion, sie wird mit viel Weihrauch, Summesang und Gefasel verdrängt, als ob die Bestrafung eines Unschuldigen nicht nur neues Unrecht wäre. Es ist gar kein Wunder, dass eine Religion, deren Auffassung von der Gerechtigkeit schon dermaßen im Kern verrottet ist, nichts als Gewalt, Willkür, Mord, Unterdrückung, Hass und als Recht verpacktes Unrecht über die ganze Welt gebracht hat — und weiterhin bringt. Der Riss roselt hinkend in seiner Mitte. Das von Christen vergossene Blut schreit zum Himmel. Und. Den Opfern der zur Religion erklärten Schizophrenie wird mit der gruseligen Selbstgewissheit eines Irren von den Schlägern befohlen, dass sie auch immer schön die andere Wange hinhalten sollen.

Ein fröhlicher Gruß an C., an Bio (natürlich!) und an jemanden aus dem Silke-Umfeld, dessen Name mir gerade nicht mehr präsent ist — dies war vorläufig meine letzte Notiz zu Themen der christlichen Religion. Es ist aber auch ein Kreuz damit…

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