Das Internet entsteht nicht durch das Gefasel irgendwelcher Menschen, die im Internet eine Gelddruckmaschine sehen und mal eben in einem Manifest für „das Internet“ sprechen wollen, damit sie sich auch werbewirksam in die Medien der Contentindustrie tragen.

Das Internet entsteht dadurch, dass es von Menschen genutzt und als Abrieb ihres Lebens gestaltet wird. Von Menschen, die einen (manchmal großen) Teil ihrer Zeit mit dieser Gestaltung verbringen. Und die dabei sogar den Wahnsinn hinnehmen, der durch systematischen Rechtsmissbrauch einiger Netzteilnehmer und die für Privatmenschen äußerst riskante Rechtslage entsteht. Es ist nicht die gewünschte Einfalt der Manifestschreiber…

Ganz im Sinne der letzten These „Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt“ soll das Manifest nicht in Stein gemeißelt sein, im Gegenteil bietet die Homepage die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Knüwer schlägt vor, die Diskussion dort zu führen, um sie nicht zerfasern zu lassen. Derzeit lahmt der Server; das Manifest lässt sich aber auch bei den Unterzeichnern nachlesen […]

…sondern die Vielfalt derer, die sich so einem Dunst hingeben. Aus kaum vermarktbarer Lust daran.

Das Wort „Journalismus“ ist fehl am Platz. Es ist zumindest für mich eine Beleidigung, mit einem Jo-Hur-Nalisten verglichen zu werden.

Alle Ächtung dem lichtscheuen Gesindel.

Und bitte auch mal hier klicken, um einen passenderen Manifest-Text zu lesen… oder auch mal bei Feynsinn 😉