fdp_bruederleEines muss man der FDP in diesem Wahlkampf ja lassen, und das muss wirklich auch ein Vorsatz und ein Plan sein: Sie hat ihre überall hingeklebten Plakate derart mies gestaltet, dass es niemandem Spaß machen wird, eine Satire auf diese Plakate — oder wie man neuerdings zu sagen pflegt: einen Remix — anzufertigen. Somit bleibt die FDP, obwohl sich nach dem jüngsten Scheitern der darin vertretenen Ideologie vom „freien“ Wirtschaften als Zielscheibe für den ätzenden Spott geradezu anbietet, davon verschont, dass kreative Richtig-Dichter den platten und offen in den Stil der Bildzeitung abgleitenden Dummschwätz von Brutto, Netto und Mitte in angemessener Weise richtig stellen.

Die gezielte Stümperei der dafür gewiss gut bezahlten Marketingleute im Auftrage der neoliberalen Kampfpartei geht so weit, dass auf dem Plakat mit Rainer Brüderle das „r“ des Schlachtrufes in Gelb auf gelbem Hintergrund aufscheint und kaum noch zu lesen ist. Es mag ja sein, dass „Deutschland es besser kann“, aber wer mag sich den ernsthaft in solche Miserablität hineinziehen lassen… :mrgreen:

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