So lange nur einer träumt, bleibt es ein Traum. Jeder weiß um die „Substanz“ eines Traumes, der dann entstehen kann, wenn sich die Aufmerksamkeit eines Menschen von der Außenwelt entkoppelt und den inneren, psychischen Quellen zuwendet — auch die so genannten „Tagträume“ fügen sich in dieses Muster. Niemand misst einer solchen, vom Narzissmus hervorgebrachten Halluzination eine Wirklichkeit zu, die eine gesellschaftliche Verbindlichkeit hervorruft.

Wenn aber viele Menschen den gleichen Traum haben, denn wird der Inhalt dieses Traumes von den Menschen für etwas wirkliches gehalten. Und. Diese Menschen fordern auch von anderen Menschen Teilhabe an diesem Traum, gleich, um welche narzisstische und meist größenwahnsinnige Illusion es sich dabei auch handeln mag.

Die überlieferte Geschichte und die Gegenwart lehren, dass die in solchem überpersonalen Prozess entstehenden Bedingungen immer etwas albtraumhaftes in sich tragen. Wer es merkt, der wache auf!

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