Das Cover von Resurrection FailureIch habe aus einer Reihe bislang unveröffentlichter Stücke und aus einigen neuen Mixes bereits veröffentlichter Stücke das neue Album „Resurrection Failure“ zusammengestellt. Dieses Album ist unter den Bedingungen meiner Lizenz für freie Musik lizenziert und kann damit frei in nichtkommerziellen Kontexten verwendet und auch weiterverbreitet werden. (Allerdings wird eine Aufführung oder Verbreitung in werbefinanzierten Zusammenhängen in der Lizenz ausdrücklich ausgeschlossen, denn der Missbrauch meiner Musik als Werbeträger ist der Grund dafür geworden, dass ich auf diese Weise veröffentliche.)

Das neue Album steht hier zum Anhören und zum freien Download zur Verfügung. Die Musik ist natürlich GEMA-frei.

Der Charakter einer lockeren Zusammenstellung von „Überresten“ des musikalischen Schaffens führt natürlicherweise dazu, dass darin kein übergeordnetes Thema aufscheint. Alles ist gewissermaßen „Auferstanden aus Ruinen“ (und hoffentlich der Zukunft zugewandt), so dass auch Karl-Eduard von Schnitzler seine musikalische Würdigung zusammen mit einigen Störgeräuschen erhält. Der Stil ist minimalistisch, oft hypnotisch, und das Klangerlebnis wird von oft wenig musikwürdigen Geräuschen geprägt. Dennoch handelt es sich — vielleicht mit Ausnahme des Stücks „Geburtstag“ — nicht um Techno im gewöhnlichen Sinne des Wortes. Die Stimmung ist grausam, teilweise recht kalt. Darin scheinen jedoch auch fröhliche, eher verspielte Momente auf, wie etwa im Stück „Donkey Kong“, das aus Samples des gleichnamigen Coin-Ops aus den Achtziger Jahren gebaut ist — und vielleicht auch an die sinn- und endlose Stratzerei nach oben erinnern kann, während einem irgendwelche Affen Stolperfässer vor die Füße rollen.

Es gibt auch zwei nachbearbeitete Stücke aus „Tote Vögel haben Spaß“, und hier möchte ich auch einmal auf das Re-Mastering dieses Albums von LUCiD Mixing und Mastering hinweisen, das meinem teilweise doch sehr schlecht gemasterten Album noch einiges abgewonnen hat. Ursprünglich wollte ich auch eine Überarbeitung meines Stückes „Selbstmord“ anfertigen und in diesem Album veröffentlichen, allerdings sind die darin verbauten und unwiederbringlichen Samples bei meinem letzten Plattencrash verloren gegangen. Kein Wunder, dass eine solche Absicht scheitern muss, wenn das Projekt den Arbeitsnamen „Resurrection Failure“ trägt… 😉

Genug gesagt, jetzt haltet eure Ohren rein, wenn ihr noch nicht völlig abgeschreckt seid. Bis zu meinem nächsten, richtigen Album wird es noch ein bisschen dauern.