Wenn so ein Dummkopf beim Drei-Karten-Monte sah, dass die Ecke einer Karte umgeknickt war, oder dass auf der Rückseite der Karte ein kleiner Fleck war, denn hat er natürlich nicht gewusst, dass es nur so hergerichtet war, um ihn glauben zu machen, dass er im Vorteil wäre. Er meinte wirklich, dass der Spieler es nicht sieht. Oft hatte er es dann so eilig, sein Geld [für den Einsatz] zur Hand zu kriegen, dass er dabei seine Kleidung zerriss. Nachdem diese Dummköpfe ihr Geld gesetzt hatten und die Karte umgedreht hatten, sahen sie, dass die Markierung nur zu diesem Zweck angebracht wurde. Das machte sie immer irre, denn sie mussten einsehen, dass sie mit ihren eigenen Mitteln geschlagen wurden. Sie wurden oft sehr aggressiv und wollten ihr Geld zurück, aber sie hätten nicht einen Moment an eine solche Forderung gedacht, wenn sie selbst das Geld von einem blinden Spieler gewonnen hätten — und sie mussten ja denken, dass der Spieler so gut wie blind ist, sonst hätte er doch auch die Markierung auf der Gewinnkarte bemerken müssen. Sie haben erwartet, einen Blinden auszurauben, und sie fanden sich selbst in der Lage des Beraubten. Ich habe niemals auch nur einen Deut Mitleid mit diesen Leuten gehabt, und ich hätte jeden Kampf aufgenommen, bevor ich denen auch nur einen einzigen Cent zurückgegeben hätte.

aus „George Devol, Forty Years a Gambler on the Mississippi“
[Die Übelsetzung des Textes ist von mir]

Also, lasst euch nicht von irgendwelchen Falschspielern übern Tisch ziehen, die bei ihrem Betrug so tun, als wenn ihr nur gewinnen könnt, dabei aber nichts als Verachtung für euch übrig haben. Ich bin jetzt mal wieder für ein paar Tage weg… 😉