Vor einigen Tagen durfte ich zu meiner eigenen Überraschung feststellen, dass die Rechtschreibprüfung von Microsoft Word das doch recht selten verwendete und einer eher verruchten Umgangssprache entsprungene Verb „übertölpeln“ kennt. In der Aufnahme dieses Wortes in die Wörterbücher des Office-Paketes von Microsoft spiegelt sich die Entscheidung wider, dieses Programmpaket vor allem für die Benutzung durch Kaufleute vermarkten zu wollen. Das Verb „übertölpeln“ entspricht zwar nicht der gewöhnlichen Sprache eines Geschäftsbriefes, aber sehr wohl dem allzu gewöhnlichen Wollen und Denken eines Kaufmannes, wenn er einen solchen Brief schreibt.

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