So lange irdische Astronomen den Himmel mit Fernrohren beobachten, so lange richten sie die Fernrohre auch schon auf die Planeten unseres Sonnensystemes. Was mit bloßem Auge immer nur wie ein „wandelnder Stern“ aussah, entpuppte sich bei der Betrachtung mit einem Fernrohr als Objekt mit einer deutlich wahrnehmbaren Ausdehnung, als eine Scheibe, auf der sogar Details sichtbar wurden, als eine ganze Welt, ebenso groß und beeindruckend wie jene, auf der wir selbst leben.

Eines dieser Details wurde seit den ersten Tagen der optischen Astronomie mit Fernrohren beobachtet. Der Jupiter hat einen großen, roten Fleck, den man auch gleich in Ermangelung eines besseren Namens den „großen roten Fleck“ nannte. Die Astronomen ahnten schon früh, dass vom Jupiter nur eine Wolkendecke sichtbar würde, aber niemand konnte damals die Natur des großen roten Fleckens erklären, der über einen Zeitraum von 300 Jahren hinweg stabil beobachtbar war und nur gelegentlich leichtere Schwankungen in seinem Farbton oder seiner Form aufwies. Erst die unbemannte Raumfahrt klärte die Natur dieser Erscheinung beim Vorbeiflug der Voyager-Sonde auf: Es handelt sich um einen gigantischen Wirbelsturm.

Das ist an sich bereits interessant, aber für die meisten Erdbewohner eher unwichtig und deshalb kaum bekannt. Allerdings gibt es zurzeit auf dem Jupiter eine Entwicklung, die für Erdbewohner wichtig genug ist, als dass ich sie hier einmal kurz erwähnen muss, da sie einen wichtigen Bezug zur gegenwärtigen politischen Propaganda aufweist. Denn dieses bislang sehr stabile Wirbelsystem hat sich in der letzten Zeit aus noch unverstandenen Gründen stark verändert. Erst entfärbte sich der rote Fleck vor ein paar Jahren sehr viel deutlicher, als das in den vergangenen 300 Jahren jemals beobachtet worden wäre. Und nun ist eine weitere Erscheinung sichtbar, die in dieser Form noch niemals beobachtet wurde. Der große rote Fleck ist nicht mehr einmalig, es gibt inzwischen drei derartige Wirbelstürme auf dem Jupiter.

Was das bedeutet und was das mit der Erde zu tun hat? Auf dem Jupiter ist zurzeit eine planetare Klimaveränderung beobachtbar. Die Entstehung weiterer roter Flecken ist ein Hinweis darauf, dass es am Jupiter-Äquator immer wärmer wird.

Diese Erscheinung hat der Jupiter ja mit der Erde gemeinsam, denn auch auf der Erde haben wir ja einen Klimawandel, von dem die Medien so voll sind, dass wohl kaum noch jemand daran zweifelt. Allerdings wird von der politischen Propaganda hienieden verbreitet, dass der irdische Klimawandel auf den Ausstoß von Kohlendioxid zurückgehe und damit also menschlichen Ursprunges sei — und diese Propaganda verbindet sich mit allerlei zukünftigen Geschäftsmöglichkeiten, massiver Angstmacherei und teils wirren politischen Ideen.

Eine menschliche Quelle von irgendwelchen Treibhausgasen scheidet jedoch auf dem Jupiter völlig aus. Die Parallelität dieser beiden Ereignisse wirft also durchaus die Frage auf, ob die postulierten Ursachen für den irdischen Klimawandel plausibel sind. Um das Klima auf dem Jupiter und der Erde gleichzeitig zu verändern, ist eine andere Ursache erforderlich, die auf beide Himmelskörper in gleicher Weise wirkt. Hierfür kommt eigentlich nur der Energieausstoß der Sonne in Frage, der auch starken Schwankungen unterworfen ist. Angesichts der aktuellen Entwicklung auf dem Jupiter erscheint die zurzeit populäre Erklärung des Klimawandels durch von Menschen verursachte Emissionen von Treibhausgasen zumindest deutlich fraglicher. Wenn der gegenwärtig laufende Wandel wirklich auf eine Steigerung der solaren Aktivität zurückgeht, denn werden alle jetzt geforderten Maßnahmen völlig wirkungslos bleiben, sie sind ein teurer Aberglaube und werden wohl in den nächsten Jahren ein gutes Geschäft werden.

Ich habe diesen Text schnell und etwas gedrängt heruntergeschrieben und nicht mit ergänzenden Links versehen; jeder sei selbst aufgefordert, sich einer Suchmaschine zu bedienen und sich aus verschiedenen verfügbaren Quellen selbst ein Urteil zu bilden. Vielleicht ist eine Veröffentlichung der NASA ja ein guter Einstieg für jene, die leicht Englisch lesen können. Eventuell werde ich in den nächsten Wochen noch einmal gründlicher recherchieren, im Moment fehlt es mir ein bisschen an den Möglichkeiten hierzu. Dennoch halte ich die beschriebenen Fakten an sich bereits für ausgesprochen wichtig, um in die gegenwärtigen irrationalen Debatten ein wenig Vernunft zu tragen.

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