Reinhard Jeilen schreibt in der Telepolis im Rahmen eines Artikels über die GEZ klare und wahre Worte zum „Inhalt“ des staatlichen und wirtschaftsfinanzierten Fernsehens:

Mit der Privatisierung von Rundfunk und Fernsehen hat sich ein Wettlauf nach unten ergeben, der auf die öffentlich-rechtlichen Sender übergreift und dessen Ende noch gar nicht abzusehen ist. […] kanalübergreifend wird ein Menschenbild vermittelt, bei dem man sich im Grunde wundern muss, dass es nicht mehr Angriffe auf Marginalisierte gibt. Indem die Medien schlicht und einfach das liefern, was sich am Besten verkauft – und das scheint vor allem die Darstellung von Selbsterniedrigung und die Propagierung von Gier zu sein – kommt ihnen ein zentraler Platz in der Propaganda zur Sicherung und Stärkung sozialer Ungleichheiten zu.