…das kann man zum Beispiel beim Alienated Observer nachlesen:

Der Grund, warum ich mich heute noch an alte Waschmittelwerbung erinnere, ist, dass mir diese Werbung einfach dermassen auf den Geist ging, dass ich am liebsten Klementine ihre grundbiedere weisse Mütze hätte fressen lassen. Dennoch ist mir das Produkt, das das freundliche Pfannkuchengesicht bewarb in Erinnerung — wenn auch in keiner guten.

So ähnlich geht es mir übrigens mit zwei traumatischen Höreindrücken, die heute noch körperliche Ekelreaktionen bei mir auslösen. Beide wurden gesungen, mit einem übermäßigen Echo versehen und markerschütternd laut zum Ausklang der vielen banalen, vom jeweilgen Produkt „geretteten“ Alltagsgeschichten abgespielt:

  1. SA-NOS-TOL
  2. SCHNEEEEE-KOPPE

Die so beworbenen Produkte werde ich wohl so lange meiden, wie ich noch eine eigenständige Kaufentscheidung treffen kann. Aber offenbar glauben die Werber, dass man die Menschen ruhig weiter traumatisieren kann, und wenn dafür Adolf Hitler persönlich seine Stimme erheben muss.