Wer die Eigentümlichkeit der Stadt Hannover verstehen will, der braucht nur einige ihrer Bauwerke eines verstehenden Blickes zu würdigen. Als der Hannoveraner einen Sumpf in der Nähe der Stadt wahrnahm, da hielt er dies für einen passenden Baugrund und errichtete sein Neues Rathaus darauf. Wo einst eine oft überschwemmte Wiese war, da war es dem Hannoveraner noch nicht feucht genug, deshalb griff er zum Spaten und grub ein tiefes Loch, das man heute Maschsee nennt. Und weil nach diesen Maßnahmen die Stadt noch nicht absurd genug war, grub der Hannoveraner ein paar Jahrzehnte später ein weiteres Loch, auf dass mitten in der Stadt ein Tunnel mit lauter kleinen Geschäften sei, weil ein Tunnel ja so etwas schickes ist.

So ist es in Hannover. Die ganze Schaffenskraft fließt ins Absurde, Monströse, Hässliche. Und so sieht die vom Hannoveraner gestaltete Stadt auch aus.