Archive for Januar, 2007


Über das Gefängnis

Das vielleicht erstaunlichste an der gesellschaftlichen Einrichtung eines Gefängnisses ist es, welche Arten von Verbrechern niemals ein Gefängnis von innen sehen. Aber immerhin, so lernt wenigstens noch der Dümmste und Stumpfeste, was es mit der „unabhängigen Justiz“ und dem so genannten „Recht“ wirklich auf sich hat.

Es scheint mir, die Prosititution sei nicht deshalb so sehr gesellschaftlich geächtet, weil sie etwas widernatürliches für die Frauen sei. Ganz im Gegenteil: Sehr viele Frauen, vielleicht sogar die Mehrzahl der Frauen scheinen die volle charakterliche Eignung zu diesem Gewerbe zu haben. Die allgemeine Ächtung und Tabusierung der Prostitution ist nur das Spiegelbild dieser Tatsache in den allgemeinen Kulturforderungen.

Es ist mir unvergessen, wie viel begehrenswerter ich auch den kultivieresten und geistreichesten Frauen war, als ich bei gleicher Persönlichkeit nur über größere Mengen Geldes verfügte.

Für meine Grabtafel

Was ich schrieb, ging in die Flammen,
was ich sprach, ging in das Nichts;

Unerkannt bin ich gegangen
als meine Seele bei euch war.

Sprachspiegel

Die Sprachen der Menschen spiegeln den gesellschaftlichen Prozess wider, die Grammatik ist ein direktes Abbild des aktuellen magischen Verständnisses, dieser wiederum spiegelt den Prozess wieder, der über der jeweiligen Gesellschaft abläuft.

Sammelnde Völker einfacher Kultur und geringen technischen Standes klassifizieren alles Benennbare nach seiner Brauchbarkeit und bilden eine entsprechende Grammatik aus, die bis zu zwanzig klassifizierende Präfixe oder Suffixe mit den Worten verschmilzt. Die Erscheinung des Genus der indogermanischen Sprachen mag einst so entstanden sein.

Im weiteren Kulturprozess bleibt dieses alte System zunächst erhalten, obwohl sein Sinn immer weniger und schließlich gar nicht mehr verstanden wird. Es tritt eine Phase der Viehzucht, des Ackerbaus und der astralen (also unverstanden kalendarischen) Magie ein. Ohne, dass ein wissenschaftliches Verständnis der wirklichen Verhältnisse vorhanden ist, entsteht aus der Erfahrung der Generationen ein System unverstandener und somit heiliger Regeln. Dieses System legt sich auch auf die Sprache, die im Anfang einer solchen Kultur eine geradezu abschreckende Komplexität bekommen kann. Die Formenvielfalt und Unregelmäßigkeit archaischer Sprache und ihr Reichtum an Sonderfällen und Ausnahmen ist ein Abbild dieses Zustandes.

Mit zunehmenden Fortschritt der Erkenntnis und Aufklärung vereinfacht sich dieses System, ohne dass es völlig überwunden würde. Schicht um Schicht trägt die Sprache der Menschen den gesellschaftlichen Prozess mit sich, alles seine Fortschritte, Rückschritte und Zyklen. So lange dieser Zustand erhalten bleibt, wäre ein gewisses Maß an Archäologie möglich, ohne dass im Boden gegraben werden müsste — es genügte, die alten Schätze aus den Worten zu heben.

Dieser Zustand bleibt jedoch nicht erhalten. Wenn der technische Fortschritt und das Wirtschaften zum menschfernen Selbstzweck wird und seine Forderung der Effizienz und der Beschleunigung aller Vorgänge erstmal über alle Lebensbereiche regiert, denn zerfallen auch die Sprachen zu nichts. Es ist kein Zufall, dass die formal am stärksten abgeschliffene (und damit am leichtesten erlernbare) Sprache Europas das Englische ist, denn dort ist auch die gegenwärtige Unterordnung allen menschlichen Strebens unter einem wirtschaftlichen Prozess am ältesten — und zwar mit allen Grausamkeiten dieses Prozesses wie Massenelend, Kinderarbeit und aussichtslosem Proletariat.

Lieber WordPress-Entwickler,

ich mochte das von euch programmierte Blogsystem bislang alles in allem wirklich recht gern. Dass ich vieles anders gemacht hätte, wenn ich es selbst programmiert hätte, ist eine andere Sache, denn dank eurer Arbeit musste ich es nicht selbst programmieren und konnte mich aufs Bloggen konzentrieren. Dafür nehme ich schon einiges hin:

Dass ihr PHP und MySQL verwendet, mag problematisch sein, aber es handelt sich eben auch um eine Umgebung, die sich auf beinahe jedem gehosteten Webspace findet. Dass eure gesamte API sichtbar über die Zeit hinweg gewachsen und damit auch inkonsistent ist, das ist auch nicht so ein großes Problem — eher schon, dass die Dokumentation dieser API lückenhaft und beinahe unbenutzbar ist und deshalb immer wieder einen Blick in eure Quelltexte erfordert, wenn man etwas für WordPress hacken will.

Auch bin ich im Grunde froh darüber, dass WordPress weiterhin entwickelt wird. Aber ich war in der Vergangenheit auch sehr froh darüber, dass es nicht mit Funktionalität (oder drei Trillionen gefühlter Plugins als Standard) überladen wird, sondern sich auf einen sinnvollen Kernbereich des Bloggens beschränkt. Auch fand ich es immer recht erfreulich, dass ich — anders als bei so manchem aufgeblähten CMS — nicht mindestens einmal im Monat einen Security-Patch oder Update hochladen muss. Leider scheint ihr jedoch in Zukunft ganz andere Pläne zu haben, wie man heute unter anderem bei heise online lesen kann.

Während der letzte Versionssprung mehr als ein Jahr zurückliegt, sollen größere Renovierungen künftig regelmäßig erfolgen – nach dem Vorbild von Ubuntu Linux. WordPress 2.2 ist für den 23. April geplant.

Und genau das wird für mich der Grund sein, auf den Upgrade zu WP 2.1 zu verzichten. Es ist nicht nur so, dass ich nichts von der Versionitis als „Wert für sich“ halte und lieber ein einigermaßen reifes und stabiles Produkt mit ein paar bekannten Schwächen vor mir habe. Ich werde auch sehr skeptisch, wenn ich höre, dass Software-Versionen nach einem festen Zeitplan herausgegeben werden sollen. Das liegt daran, dass ich früher als Programmierer immer wieder sehen konnte, wie eine unter solchem Zeitdruck erstellte Software denn im „Ernstfall“ programmiert wurde — und ich durfte auch immer die ganzen darin enthaltenen, zum Teil schrecklichen Fehler finden und ausmerzen. (Vom armen Anwender oder Kunden, der mit der Zumutung so einer „nachreifenden Bananensoftware“ leben musste, will ich gar nicht erst reden.)

Deshalb frage ich mich, und bitte entschuldigt dabei meinen gereizten und etwas vulgären Tonfall: Wer zum schwefelkackenden Höllenhund hat euch ins Gehirn geschissen, damit ihr euch ohne besondere Not unter irgendwelchem Zeitdruck setzt? Warum gebt ihr eure nächste Version nicht einfach heraus, wenn sie fertig und nach menschlichem Ermessen fehlerfrei ist? Was wollt ihr mit dieser ziemlich dummen Ankündigung erreichen? Habt ihr sonst keine Probleme? Glaubt ihr an höhere „Marktanteile“ für euer System, wenn ihr alle zwei Monate eine Meldung über eine neue Version „produziert“? Habt ihr persönlich so viel von einem solchen höheren „Marktanteil“, dass sich die Nachäffung einer sonst kommerziell motivierten Vorgehensweise lohnt? Und wenn das so sein sollte: Warum nehmt ihr für diesen „Vorteil“ in Kauf, dass eure vielen Nutzer mit den gar nicht geringen Nachteilen eines solchen Vorgehens leben müssen? Warum werbt ihr nicht lieber mit Qualität als mit Versionsnummern und hebt euch damit von anderen Produkten ab?

Bei mir habt ihr mit dieser strunzdummen Ankündigung nur eines erreicht: Dass ich den Upgrade meiden werde wie der Teufel das Weihwasser. Das gilt um so mehr, als dass ich die Tonnen von AJAX- und Javaspielereien, die ihr jetzt in das Dashboard eingeführt habt, eher verabscheue. Wenn die 2.0er-Version nicht mehr gepflegt wird, werde ich eher auf ein anderes Blogsystem umsteigen oder mir selbst eine gute Lösung programmieren — außer natürlich, man kommt auf eurer Seite wieder zur Besinnung und zur Vernunft und gibt neue Versionen nicht nach einem selbstgemachten Kalendermechanismus, sondern nach wirklichem Fortschritt heraus.

Mit freundlichen Grüßen

Der Nachtwächter
(Im Moment ziemlich genervt von so einem Dummfug.)

Aufklärung

Jede Aufklärung ist eine Ent-Täuschung.

Kein Aufgang der Erde

Die Erde über der Mondoberfläche

Wie anfällig die menschliche Wahrnehmung für Fehldeutungen ist, zeigt sich im Sprachgebrauch der Menschen, denn dieser bildet die Wahrnehmung in Worten ab. Obwohl heute jeder Mensch, selbst solche minderer Bildung, von den wirklichen Verhältnissen im näheren Weltraum wissen sollte, werden weiterhin längst obsolete, der überkommenen geozentrischen Anschauung entnommene Begriffe wie „Sonnenaufgang“, „Sonnenuntergang“, „Mondaufgang“ und „Monduntergang“ benutzt.

Dieser Sprachgebrauch wird noch ein bisschen absurder, wenn er ohne besonderes Bewusstsein auf die Vorgänge im Weltraum übertragen wird.

Das wunderschöne Bild oben stammt von einer der Apollo-Missionen, es zeigt die Erde über der Mondoberfläche. Wenn man eine der vielen Kopien im Internet finden will, muss man nur mit Google nach „earth rise“ suchen. (Es ist übrigens ein reizvolles Hintergrundbild für den Desktop, falls man es etwas dunkler mag.) Dieses englische „earth rise“ heißt zu Deutsch „Erdaufgang“, und ich glaube mich zu erinnern, dass ich es sogar schon auf der offiziellen NASA-Homepage gelesen habe.

Dabei ist diese Bezeichnung völlig falsch. Es gibt auf dem Mond niemals einen „Erdaufgang“.

Das wird sehr schnell klar, wenn man sich die wirklichen Verhältnisse vor Augen hält. Erde und Mond bewegen sich gemeinsam in einer elliptischen Bahn um die Sonne, die Bahn des Mondes ist dabei von der nahen Erde beeinflusst und hat einen leicht wellenförmigen Charakter. Betrachtet man diese Mondbahn von einem Punkt der Erde aus, so kreist der Mond um die Erde. Auf dieser Bahn wendet der Mond der Erde immer die gleiche Seite zu. Davon kann sich jeder Erdbewohner leicht mit eigenen Augen überzeugen, indem er einfach abends zum Mond schaut. Er wird sehen, dass stets die gleichen Strukturen an der gleichen relativen Position zum Rand der scheinbaren Mondscheibe sichtbar bleiben.

Von einem Punkt der Mondoberfläche sieht diese Eigentümlichkeit der Mondbahn etwas anders aus. Beim Blick zur Erde stellt der Betrachter fest, dass die Erde immer an der gleichen scheinbaren Position an der Himmelskuppel verbleibt, dort rotiert sie langsam. (Wer sich das nicht vorstellen kann, simuliere die Vorgänge einfach mit Hilfe zweier Äpfel auf seinem Tisch!)

Das Wort „Erdaufgang“ weckt hingegen die Vorstellung, dass sich die Erde auf einer scheinbaren Bahn an der scheinbaren Himmelskuppel des Mondes bewegen würde — nur so könnte sie aufgehen, über den Himmel ziehen und untergehen. All dieses tut die Erde nicht, sie verweilt die ganze Zeit am gleichen Ort.

Wenn es eine richtige Beschreibung für dieses Bild gibt, denn ist es „Erde über dem Mondhorizont“, aber nicht „Erdaufgang“. Kein Astronaut hat von der Mondoberfläche aus einen „Erdaufgang“ sehen können. Die einzige Möglichkeit, vom Mond aus einen „Erdaufgang“ beobachten zu können, ist es, sich selbst sehr schnell um den Mond zu bewegen, wie es der Obiter getan hat. (Aus einer solchen, hoch über der Mondoberfläche liegenden Position muss dieses Bild auch einst aufgenommen worden sein.) Von einem Punkt im Orbiter gab es für jeden Umlauf um den Mond einen „Erdaufgang“ und einen „Erduntergang“, zumindest denn, wenn die Bahnebene einen ausreichend großen Winkel zur Normalen des nächst gelegenen Punktes der Erde aufwies. (Liebe Mathematikfeinde, entschudigt diese Ausdrucksweise, aber ich wusste es nicht besser auszudrücken.) Aber auch hier ist völlig klar, dass von einer solchen Bahn aus nicht wirklich von einem „Aufgang“ oder „Untergang“ der Erde die Rede sein kann, ist dem Astronauten beim Blick auf die riesige Mondoberfläche doch hoffentlich deutlich genug bewusst, wer sich hier wirklich bewegt.

Wie man es auch betrachtet: Das sprachliche Bild zu einem spektakulären Foto zeigt eine verbreitete, völlig falsche Vorstellung von den Zuständen im nahe gelegenen Weltraum. Aus der Sprache formen Menschen wiederum ihr Denken — und so manches sprachliche Abbild der Wirklichkeit mag völlig unpassend sein.

Stoibers „politischer Tod“: Was ist es doch für ein Fressen für die Medien, was eigentlich ein normaler Vorgang sein sollte — ein inkompetenter und verbrecherischer Politiker muss nach großem Druck aus der eigenen Partei alle Ämter aufgeben! Die Möglichkeit solcher Entwicklungen ist doch einer der wenigen Unterschiede der Parteien-Demokratur der BRD zur einer richtigen Diktatur. Viel zu wenig krititisch bei diesem ganzen Tamtam wird es bewertet, dass Stoiber das „Nachfolger-Problem“ persönlich lösen will oder soll. An Stoibers „politischem Tod“ zeigt sich dem Wachen klar, dass die so genannte Demokratie schon längst gestorben ist.

Tele 5 und die vielen Nachahmer: Früher war alles besser. Da gab es noch richtige Hütchenspieler, denen die Betrogenen so nahe kamen, dass sie diesen auch die Fresse einschlagen konnten.

Fernsehen, Mediendiktatur, virtuelles Geld und RFID: Und es ward ihm gegeben, daß es dem Bilde des Tieres Geist gab, damit des Tieres Bild redete und machte, daß alle, welche nicht des Tieres Bild anbeteten, getötet wurden. Und es macht, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Knechte, sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen […] (Offb. 13, 15-17, Luther-Übelsetzung)

Selbstfrage des Sehenden: Was nützt nur alles Licht denen, die ihre Augen nicht auftun wollen?

Image und Wahrheit: Die Firma Apple hat es schon immer etwas besser als die Barbaren aus Redmond verstanden, ihre Kunden zu binden. Die Folge davon ist eine fast verliebte Verbundenheit der meisten Apple-Anwender mit den Produkten Apples — in der Psychologie nennt man so etwas einen Fetisch. Inzwischen ist auch Apple im gehobenen Massenmarkt angekommen, und bei neuen Produkten wird die branchenübliche Bananenpolitik betrieben: Das Produkt reift beim Anwender. So „cool“ (also vor allem bunt und effektvoll) MacOS X aus gestaltet ist, bei der Programmierung waren Anfänger am Werke, und nicht einmal ihre gröbsten Fehler wurden bei der Qualitätssicherung bemerkt. Dem Fetischismus der Kunden tut dies keinen Abbruch.

Rauschendes Wachstum: Eine der wenigen wirklichen Inseln des Wachstums in Zeiten allgemeiner Marktsättigung ist das Geschäft mit Computerspielen. Dabei werden viele Milliarden Euro im Jahr umgesetzt. Worin besteht dieses Geschäft nur? Den im gegenwärtigen gesellschaftlichen Prozess stumpf, unfrei und fremdbestimmt gewordenen Menschen werden wohl ersonnene synthetische Ersatzwelten angeboten, in denen sie selbstbestimmt, frei, stark und erfolgreich sein können. Es ist die gleiche Geschäftsgrundlage wie beim Drogenhandel, es ist die gleiche Form der Kundenbindung wie beim Drogenhandel und es ist die gleiche Abhängigkeit der Konsumenten wie beim Drogenhandel.

Kategorischer Imperativ der militärischen Außenpolitik: Was du nicht willst das man’s dir tu, das füg zuerst den Andern zu!

Religion für Zweifler: Ich habe durchaus großes Verständnis dafür, wenn jemand an jeder Religion zweifelt. Ich wünschte nur, dass der gleiche Zweifel auch dem Wetterbericht, gewissen wissenschaftlichen Beglückungsideen und den Wirtschaftsnachrichten entgegen gebracht würde.

Verantwortung: Verantwortung ist nicht das, was im Auftrage der gegenwärtigen Regierung der BRD von der Bundeswehr in aller Welt übernommen werden muss. Verantwortung ist das, was die Bevölkerung der BRD angesichts einer solchen Entwicklung der Außenpolitik übernehmen muss, um diesen Unfug zu stoppen.

Angenehmes Nichtstun

Das Nichtstun wird erst dann angenehm und manchmal auch kreativ, wenn es nicht während der Arbeitszeit genossen wird. Das Nichtstun bei der Arbeit (oder sein häufigeres Äquivalent: das geistlose und nicht besonders effiziente Verrichten stumpfer Tätigkeiten unter Verzicht auf alles, was das menschliche Bewusstsein groß macht) wird hingegen niemals angenehm, und es wird schon gar nicht kreativ. Letzteres ist vielleicht auch ganz gut, da an den meisten Arbeitsplätzen die Kreativität von Mitarbeitern bestraft wird.

Microsoft läuft erst dann zur Hochform auf, wenn es einen erfolgreichen Konkurrenten hat, den es kopieren und anschließend vernichten kann.

Marlin Eller, Barbarians led by Bill Gates

Ein interessanter Teilbereich des gegenwärtigen gesellschaftlichen Prozess wird in den angebotenen Computerspielen sichtbar. Als dieses Genre zu entstehen anfing, waren die technischen Möglichkeiten gering, aber die Kreativität der Entwickler war groß. Es gab viele umgesetzte Spielideen, die heute noch unerreicht sind.

Doch der technische Fortschritt kam, und die Programmierer eines Spieles hatten immer mehr Möglichkeiten zur Verfügung, die sie natürlich auch ausreizten. Die Menschen, die einen Computer in erster Linie als unermüdlichen Spielpartner verwenden, benötigen immer auch die modernste Hardware. Aber trotz der großartigen technischen Möglichkeiten wollen den Programmierern einfach keine neuen Spielideen einfallen, eine große Langweiligkeit macht sich in den immer aufwändiger produzierten Produkten breit — und diese versteckt sich hinter einer aufwändigen graphischen Gestaltung der Machwerke.

Und genau dieses Verstecken der Einfallslosigkeit hinter aufwändigen Designs ist typisch für den technischen „Fortschritt“ der heutigen Zeit.

Schwarzer Glanz

Je weiter man in die vergangenen Glanzzeiten der christlichen Kirchen zurückschaut, desto dunkler wird es. Wie viele Menschen sich doch jetzt wieder dieses grelle, glänzende Dunkel zurückwünschen, von dem durch den Schleier der Jahrhunderte nur noch der Glanz übrig bleibt.