Die im Moment so vebreitete Kritik an „Killerspielen“ durch diverse Politbeteiligte in der BRD wird den Denkenden und Fühlenden so lange nicht überzeugen, wie

  • ein Staat wie die USA als „befreundet“ betrachtet wird, obwohl die aktuelle Außenpolitik dieses Staates täglich hunderten bis tausenden Menschen das Leben kostet und obwohl dieser Staat mit erfundenen Gründen Angriffskriege führt, um seinen wirtschaftlichen Bedarf an Erdöl zu sichern;
  • die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland weiterhin militarisiert wird; und
  • jede nur denkbare Einschränkung von Freiheitsrechten und sogar präventive Gewaltmaßnahmen erwogen werden, um die Menschen vor einem zu diesem Zweck recht nützlichen Terrorismus zu „schützen“.

Eine solche Liste kann beliebig fortgesetzt werden. Was sich in barbarischen und verzweifelten Mordläufen Einzelner und Vereinzelter zeigt, ist nur das Spiegelbild der politisch und gesellschaftlich als Lösungsmittel akzeptierten Gewalt und Staatsgewalt.