Ein gefährlicher Fehler der Betrachtung, den die meisten Menschen machen, ist, dass sie ihr eigenes So-Sein für naturgegeben halten und niemals in Frage stellen. Sie glauben, dass sie immer schon so gewesen seien, wie sie sind, und über diesen Fehlglauben vergessen sie die Frage zu stellen, wie und warum sie so geworden sind.

Dabei liegt dem hinterfragten Geworden-Sein, sowohl bei sich selbst als auch bei anderen, so viel Möglichkeit zur Einsicht inne — die einfache Frage, warum Menschen so geworden sind, wie sie sind, könnte sogar die Kraft entfalten, die gesamte Gesellschaft besser zu machen, wenn sie nur oft genug gestellt würde.

Die Frage, warum die aus Einzelnen bestehende Gesellschaft so ist, wie sie ist, folgt der individuellen Betrachtung nämlich auf dem Fuß.