Schlagwort-Archiv: Christentum


Nächstenprostitution

Ihr sind viele Sünden vergeben, denn sie hat viel geliebt…

Lk 7,47

“Ich verstehe gar nicht, warum die in großen Gemeinschaften organisierten Christen für ihre herzerkalteten, so genannten ‘sozialen’ Einrichtungen so viel Geld verlangen und ein so großes Business damit aufziehen”, sagte der Vorübergehende zu seinem religiösen Mitmenschen, “hat dieser Jesus ihnen doch gesagt, dass sie aus Liebe zum anderen Menschen handeln sollen. Ist das vielleicht der Grund, weshalb Christen jede echte Liebe in ihrer zweiarmigen Form — sei sie aus gegenseitiger Lust und Zuneigung, sei sie das Geschäft des Bordells — ablehnen, weil sie eine zu ernsthafte Konkurrenz fürs eigene Geschäftchen ist?”

Frommes Scheitern

Der Vorrübergehende sagte zu seinem christlichen Zeitgenossen: “Aber wenn du gar nicht sündigst, ist dein Jesus ja für Nichts gestorben”.

Tochter Zion, freue dich!

YouTube-Direktlink

Religiöse Freude

Der Vorrübergehende fragte seinen christlichen Zeitgenossen nur noch eines: “Warum, mein Bruder im Staub, warum bereitet dir die Aussicht so viel Freude, dass jemand wie ich für die ganze ganze Ewigkeit in der Hölle deiner Religion gefoltert wird, nur weil er nicht die richtigen Zaubersprüche aufsagt? Ist das die Liebe, von der du sprichst, wenn du mit verzerrter Wahrnehmung das Gute in deiner Religion zeigen willst?”

Die C-Parteiler

Ob diese ganzen C-Parteiler, die zurzeit in netzpolitischen Stellungnahmen so zuverlässig den Eindruck erwecken, sie seien eigentliche ©-Parteiler, sich auch nur einen Moment darüber Gedanken gemacht haben, dass das “C” in ihrer Partei vor allem deshalb existiert, weil die Briefe eines gewissen Saulus aus Tarsus kurz nach der Zeitenwende massenhaft abgeschrieben wurden und weil diese Kopien überall verteilt wurden? Die christliche Religion wäre unter den Bedingungen eines allgemein durchgesetzten Urheberrechts niemals entstanden. Dass Jesus aus Nazaret in einer guten Zusammenarbeit zwischen der organisierten Religion seiner Zeit und der Staatsmacht als Verbrecher hingerichtet wurde, hätte niemand außer ein paar Leuten aus Jerusalem bemerkt, wenn nicht dermaßen viele Kopien der paulinischen Deutung dieses Todes angefertigt worden wären, dass das so genannte “Neue Testament” zur meistüberlieferten Schrift der Antike wurde. Vermutlich wäre diese Sicht den ©-Parteilern aber auch völlig gleichgültig, weil ihr “C” schon immer nichts als ein Mummenschanz war, hinter dessen schillernder Irrationalität sie ihre Kälte prächtig verbergen können — sie hätten ihre Ideen von weitgehender Volksentrechtung auch gut mit einer Odin-Dekoration ihres Parteinamens begründen können…

Vortäuscher

Tief religiöse christliche Menschen, die mit so abfälligen und verachtungsvollen Klang über die stinkende Leibhaftigkeit ihres Daseins sprechen, dass man ihnen beinahe einen vorgetäuschten Organismus vorwerfen möchte.

Bewahrt die Gläubigen!

Der christliche Gläubige ist eine einfache Person. Aufgabe der Bischöfe ist es deshalb, den Glauben dieser kleinen Leute vor dem Einfluss von Intellektuellen zu bewahren.

Kardinal Ratzinger (heute Benendict XVI) in seiner Predigt vom 31.12.1979 zum Entzug der missio canonica für Hans Küng
Zitiert nach “Allen, Joseph Ratzinger, Patmos 2002″

Sie sollen das Leben in Fülle haben…

An öffentlichen Dirnen soll Überfluss sein, für alle und insbesondere für jene, welche sich keine privaten halten können. Riesenpaläste, herrlich geschmückt, sollen gebaut; schwelgerische Gelage dort veranstaltet werden, wo jeder, der will und kann, Tag und Nacht spielen, trinken, speien und sich ausleben mag. Rauschende Tanzmusik soll allerorten ertönen. Die Theater sollen widerhallen von den Ausbrüchen unzüchtiger Freude und von dem Lärm jeglicher Sorte grausamster und schändlichster Vergnügen.

Augustinus, abendländischer Philosoph & (späterer) Kirchenlehrer, 354-430

Warten aufs Christkind

Joseph Grünpeck: Das Christuskind straft die Menschheit mit Syphillis, Holzstich, 15. Jahrhundert

Einsatz für das Lebensrecht

Das letzte Mal, als sich die christlichen Kirchen für Dein Lebensrecht eingesetzt haben, warst Du ein Embryo

Wir denken für dich. Sonst Satan.

Vermeide unabhängiges Denken -- Satan zog schon zu Beginn seiner Auflehnung Gottes Handlungsweise in Frage. Er trat für unabhängiges Denken ein. 'Du kannst selbst entscheiden, was gut und böse ist', sagte er zu Eva. 'Du mußt nicht auf Gott hören. Er sagt dir in Wirklichkeit gar nicht die Wahrheit' (1. Mose 3:1-5). Bis auf den heutigen Tag besteht einer der heimtückischsten Anschläge Satans darin, Gottes Volk mit dieser Art des Denkens zu infizieren (2. Timotheus 3:1,13).

Gedenken in Alzheim

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! denn ihr bauet die Gräber der Propheten und schmücket die Grabmäler der Gerechten und saget: Wären wir in den Tagen unserer Väter gewesen, so würden wir nicht ihre Teilhaber an dem Blute der Propheten gewesen sein. Also gebet ihr euch selbst Zeugnis, daß ihr Söhne derer seid, welche die Propheten ermordet haben; und ihr, machet voll das Maß eurer Väter! Schlangen! Otternbrut! wie solltet ihr dem Gericht der Hölle entfliehen?

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Mt. 23, 29-33 (nach 1905er Elberfelder)

“Man möchte denken, dieser Jesus habe genau diese Leute gemeint”, sagte der Vorrübergehende zu sich selbst, als ihn seine Füße an eine ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde vorbeiführten. Und sang heiter leise seine lästerlichen Lieder, immer noch besser als das liederliche Laster der Selbstgerechtigkeit, das Elixir dieses zweitausendjährigen Reiches, gebaut auf Lüge, Blut und psychischem fast food.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 522 Followern an