Category: Alarmrufe


Wandel

Was den Nazis die Herrenrasse war, das ist den Feministinnen das Damengeschlecht.

Surreale Propaganda

“Die allgegenwärtig gewordene Propaganda in den Massenmedien hat ein Maß von Surrealität erreicht, dass das Erkennen dieser Propaganda kaum noch als ein Zeichen der Intellgenz zu werten ist”, sagte der Vorübergehende zu seiner Zeitgenossin im Staub, “ja, inzwischen wird die Lieferung von Hilfsgütern in ein Kriegsgebiet durch einen Lastwagenkonvoi als ein kriegerischer Akt dargestellt, hingegen die Lieferung von Kriegswaffen in ein anderes lichterloh brennendes Kriegsgebiet als eine alternativlose humanitäre Maßnahme, an der jeder Friedensliebende teilhaben muss — allein schon wegen der blondhaarigen, blauäugigen und unschuldigen Frauen und Kinder“.

Der gut geschützte Jugendliche

Er ist fünfzehn Jahre alt, der gut geschützte Jugendliche, und damit im Rechtsraum der Bundesrepublik Deutschland zu jung für die allermeisten Dinge. Nur für eines ist er alt genug, ja, er soll und muss es sogar: Wissen, welchen Beruf er für den Rest seines Lebens ausüben will.

Tracking und Überwachung

Dass die Interessen von repressiven Staaten und von Reklamevermarktern in die gleiche Richtung gehen, so dass beide mit monströsen Datensammlungen und dem Umbau des Internet in eine Vorrichtung zur Überwachung der Internetnutzung automatisiert Profile von Internetnutzern anlegen, ist ein Spiegelbild der Tatsache, dass das Marketing und die unterdrückerische Politik den gleichen Allheitsanspruch und Kontrollwahn teilen. In diesem Spiegel zeigt sich recht deutlich die faschistoide Normung des Einzelnen im Dienste “höherer” Ziele, die der Reklame — als breit verabreichte, unentrinnbare Hirnstanze im Dienste der Besitzenden — schon immer zueigen war.

Die blinden Empathen

Der Vorübergehende sagte zu seinem aufgeregten Zeitgenossen mit den Augen voller Bilder: “Während sich die Menschen von ihrer leicht entflammbaren Empathie für die Opfer der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten so sehr mitreißen lassen, dass sie trotz der wahrheitsfressenden Propaganda sich aus sicherer Entfernung zu sagen getrauen, sie stünden auf irgendeiner Seite und irgendeine andere Seite tue böses Unrecht, das so schnell wie möglich beendet werden muss; während all das geschieht und die Kameras der Propagandaministerien bereitstehen, damit auch ja die von den Herrschenden und Besitzenden gewünschten Bilder in die Augen der Welt gerammt werden; während all dies unter großer Anteilnahme der Unbeteiligten geschieht, stirbt in aller Missachtung und seelenlosen Ruhe alle drei Sekunden auf dieser Welt ein Mensch an permanentem Hunger — und einige dieser blinden Empathen machen ihre Altersvorsorge sogar davon abhängig, dass die Spekulation mit Nahrungsmitteln auch ja schön erfolgreich im Sinne eines möglichst großen Profits sei. Der wirkliche Krieg. Ist und bleibt unbemerkt. Und. Ist ein bitterer Vernichtungskrieg, getrieben vom irrationalen Wahnsystem des Geldes”.

Das “böse” Internet

Wenn es dieses “böse” Internet nicht gäbe, könnten die Menschen sehr viel leichter von der Milliardärspresse der Verleger auf einen neuen Krieg gebürstet werden — es ist vor allem dieses eine, tendenziell dezentrale und schwierig kontrollierbare Medium Internet, das vielen Menschen klarmacht, dass sie in ihrem Wahrnehmen, Denken und Urteilen nicht allein dastehen, obwohl es in der Journaille niemals aufscheint und in Umfragen mit suggestiven Fragestellungen zur Minderheitenmeinung gestempelt wird. Die Propaganda von vorgeblich um Objektivität bemühten Journalisten, die unter den Bedingungen des Internetzeitalters so leicht als bewusst gestarteter Versuch einer Massenmanipulation erkannt werden kann und deren konzertierte Aufführung in diversen, zum Schein voneinander unabhängig auftretenden Verlegerprodukten auch noch den Nüchternsten zum Verschwörungstheoretiker machen kann, ist eine Vorgehensweise, die sicher zum Erfolg führte… wären die Wahrnehmungen der Einzelnen weiterhin atomisiert und journalistisch in die von Herrschenden und Besitzenden gewünschten Ausschnitte wie in den Vor-Internet-Zeiten ausrichtbar. Die Propagandabemühungen zum Vorbereiten eines Krieges spiegeln den Papierkrieg der Massenstanze des Journalismus gegen das Denken selbst wider, machen dem Denkenden klar, dass der Journalist sein Feind ist und lassen ihn ahnen, dass sich in der gleichfalls konzertierten Vorgehensweise von Presseverlegern gegen das Internet noch ganz andere, tiefere Motive verbergen, als jene wirtschaftlichen, die in der Agitation offen eingestanden werden.

In dieser Ahnung keimt eine wichtige Einsicht: Der unterm Presseausweis versteckte Dolch ist sichtbar geworden, der Journalist ist ein mordbegrüßender Feind der Mehrheit der Menschen. Es ist an der Zeit, dem Journalisten in seiner Niedertracht zu genau demjenigen Ansehen zu verhelfen, das ihm zusteht — und ihm, wenn er mit pathosgesalbtem Munde von der Kreativität und Wichtigkeit seines von Herrschenden und Besitzenden bezahlten Stanzschreibens für die Gesellschaft faselt, mit einer einfachen, klaren Wahrheit zu demaskieren: Wer schreiben will, der nennt sich Autor und schreibt; wer sich aber dürftig für seine Mitwirkung daran bezahlen lassen will, dass sich am herrschenden Unrecht niemals etwas ändert, der nimmt das Judasgeld der Lügner, Großräuber und Großmörder entgegen und nennt sich Journalist. Und. Ist den weniger verkommenen Menschen ein Feind und Widerling.

Demonstration der Dummheit

Wer auf die Straßen geht, “für den Frieden” demonstriert und dabei zum Zeichen seiner ganz besonderen Friedensliebe ausgerechnet die Flagge eines Staates oder einer Organisation in die fahle Brise hält, der oder die mit aller barbarischer Mordgewalt den Krieg führt, ist ein dummer Lügner, der demonstriert, dass er Staaten und Organisationen für wichtiger als jene Menschen nimmt, die zum Vorwand seines Demonstrierens herhalten müssen und so durch den Demonstranten noch einmal zum Opfer gemacht werden. Er sollte unbedingt bei ein paar Monaten ohne Propaganda in aller Ruhe über seine Manipulierbarkeit reflektieren.

Die “Staatskrise”

Eine Journaille, die erst dann bemerkt, was für ein Staat die USA sind, wenn die Geheimdienste der USA zur Abwechslung auch einmal das tun, was alle Geheimdienste dieser Welt tun: An möglicherweise interessanten Stellen Informationen beschaffen. Eine Journaille, die nicht bemerkt, was für ein Staat die USA sind, wenn die Geheimdienste der USA das tun, was man sonst vor allem von den dienstbeflissenen Schergen mörderischer Regimes der jüngeren Vergangenheit kennt: Möglichst jeden Menschen anlasslos und permanent überwachen — und weils die USA sind, dieser staatgewordene Götze des Planeten, über dessen Haupt zum Hohn ein Banner der Freiheit in den kalten Lüften hängt, damit die zertrampelten Leichen unter den Füßen nicht mehr so leicht gesehen werden, dies eben auf der ganzen Welt. Und. Journalisten im Brote der Verlagsmilliardäre, die möglichst viele bedeutungsschwere Wörter zu erstaunlich dunklen Texten aufbauschen, in denen von schweren Staats- und Vertrauenskrisen die Rede ist, weil die Spione zur Abwechslung mal althergebracht spionieren, statt einfach nur jeden verdammten Menschen auf diesem Überwachungsplaneten durch möglichst lückenlose Überwachung jeder Kommunikation unter Kontrolle zu halten.

Tja, wer diese intelligenzverachtenden Pressemachwerke auch noch kauft und sich seine politische Deinung daran bildet, der hat wahrlich seine Freiheit nicht verdient: Zeitungsleser! Geh auf deinen Hundeplatz! Morgen schon kommen deine Borgimplantate…

Hundert Jahre später

Der Erste Weltkrieg wurde nicht durch Naturgewalten und auch nicht durch einen zum Vorwand genommenen Mord an zwei Produkten des jahrhunderlangen Inzests im so genannten “Adel” hervorgebracht, sondern durch die menschlichen Tätigkeiten der korrumpierbaren Politik einer gesellschaftlichen Minderheit, des alles korrumpierenden geldmächtigen Wirtschaftens und einer Armee von Schreibtischtätern, die als Journalisten das Unkraut der Propaganda in jeden keimfähigen Kopf einpflanzten — sowie durch hunderte Millionen von atomisierten Menschen, die sich jeder einzeln sagten: “Was kann denn ein Einzelner dagegen tun”. Nichts. Davon hat sich wirklich verändert. Und. Damit das auch niemals jemand bemerke, schreiben die heutigen Schreibtischtäter im Dienste der heutigen Geldherrschaft beim Absondern ihrer als Reklameköder und Hirnerweichungsmittel industriell erstellten Texte von einer “Urkatastrophe”…

Qualitätsverschwörungstheoretiker

Nachdem die Leitmedien der BRD — das sind sechs Konzerne und das quasi-staatliche Fernsehen — ihre vorübergehende Fassungslosigkeit darüber verloren haben, dass sich ihre Konsumenten nicht jede Meinungsmacherei flutscheleicht ins Bewusstsein machen lassen; nachdem sie ihre offenen Münder wieder geschlossen haben und festgestellt haben, dass die Kommentarlöschungen im “Diskussions”-Bereich nur dazu führen, dass sich gar nicht so wenige Menschen, die eine an Kriegspropaganda gemahnende Einseitigkeit in der Berichterstattung über die Ukraine wahrnehmen, andere Kanäle suchen (die teils sehr fragwürdig sind); besinnen sie sich jetzt darauf, einfach unbelegte Verschwörungstheorien zu verbreiten um mit dieser Ausbreitung von Furcht, Unsicherheit und Zweifel darauf zu setzen, dass möglichst viele ihrer Leser glauben, diese ganzen kriegsmüden, NATO- und EU-kritischen sowie einseitige Berichterstattung und offensichtliche Propaganda benennenden Äußerungen stammten aus einer Fabrikhalle irgendwo im weiten Russland, in der halbverhungerte Gestalten unter der Terrorherrschaft Wladimir Putins im Schutze der Anonymität des Internet die Propaganda in billige Tastaturen hineindreschen — und das soll einfach nur deshalb geglaubt werden, weil es die Süddeutsche Zeitung so herausgekriegt hat. Aus 138 Megabyte Daten, die ominöse Hacker beschafft haben. Und natürlich, weil sich bei Umfragen der Leitmedien — siehe oben — ein ganz anderes Bild als bei den Kommentaren ergibt, was wohl auch mit der Formulierung der gestellten Frage zusammenhängt. Nach dem Qualitätsjournalismus kommt jetzt die Qualitätsverschwörungstheorie, die sich vor allem noch dadurch von der geächteten und verspotteten Verschwörungstheorie unterscheidet, dass ihre Verbreiter einen Presseausweis besitzen und ihre Publikationen vom so genannten “Leistungsschutzrecht” geschützt sind, also kurz gesagt dadurch, dass sie ein Businessmodell ist.

Mit Gruß von Элиаз Швердтфегр, nach Meinung von Qualitätsjournalisten bezahlter Mitarbeiter in Wladimir Putins Internetpropagandaarmee an der Blog-, YouTube, Twitter und Pressefront¹. Gruß an meinen Propaganda-Kollegen Jens Berger, der sich ebenfalls einer kleinen Anmerkung nicht enthalten konnte. Die Links in der Anmerkung lohnen sich.

Nachtrag 13:20 Uhr: Premium Propaganda [sic!] eines bezahlten SZ-Trolls

¹Nur, um das für Menschen mit Satireerkennungsschwäche klarzustellen: Ich halte Wladimir Putin — anders als etwa der Hartz-IV-SPD-Ex-Bundeskanzler Gerhard “Putin ist ein lupenreiner Demokrat” Schröder — für ein autokratisch regierendes Arschloch. Im Gegensatz zur FIFA — deren Entscheider sich für die propagandistisch höchst wertvolle Fußball-Geldmeisterschaft 2018 in Russland sicherlich gut und teuer schmieren ließen — bekomme ich kein Geld von Wladimir Putin und würde es auch nicht annehmen. Und jetzt wieder viel Spaß beim Brüllball!

Ein Jahr danach

Die leicht zu machende Beobachtung, dass sich die Staaten der Welt nicht darum reißen, Edward Snowden aufzunehmen und anzuhören, sie ist der Blick auf das Spiegelbild der Mittäterschaft jeder classe politique dieser Welt. Der Überwachungsstaat. Hat sich längst in einen Überwachungsplaneten verwandelt, die Erde in eine Rechtsfreie Zone. Zum Frieden. Ist es zu spät.

Die Überwachungsbürger

Während früher die Geheimdienste das Problem hatten, ihre Wanzen über längere Zeiträume mit Strom zu versorgen, sind wir so hilfsbereit und laden unsere Smartphones regelmäßig auf

Markus Kompa

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