Category: Alarmrufe


Alternativlos 2.0

Das “Staatswohl”, das so schwer wiegt, es ist das neue “alternativlos” der BRD-Regierungen im Zeichen der Merkelraute und ihrer Freunde in den Schreibstuben des vom Leistungsschutzrecht geschützten Qualitätsjournalismus. Wer bemerkt, wo das “Staatswohl” so schwer wiegt und sich im Wege stellt, wenn Verbrechen verfolgt werden sollten, und wo es mit großer Leichtigkeit von den Regierenden hinweggewischt werden kann, um die Ukraine “heim” ins NATO-Reich zu holen, weiß diese Rede wohl zu deuten.

“Neoliberalismus”

Wer etwas, was in seinem Immernochhervorkommen mehr Ähnlichkeiten zum Feudalismus als zur irgendeiner Idee bürgerlicher Freiheiten an den Tag legt, trotz seiner Faschitoidität als eine Form des “Liberalismus” bezeichnet, belegt damit nicht etwa seine politische Bildung, sondern nur, dass er entweder durch regelmäßigen Genuss des medial verbreiteten Neusprechs leicht manipulierbar und denkfaul, oder aber dumm ist. Wenn sich diese Denkfaulheit, Dummheit und Manipulierbarkeit in diesem sprachlichen Spiegelbild nun ausgerechnet bei den Gegnern des Neofeudalismus zeigt, ist die gesellschaftliche Zukunft schon erschreckend früh klar.

Die Gottmörder

Wie häufig mir Menschen das gruselige Bild des islamistischen Terroristen zeigen, der mit Sprengstoffgürteln und Sturmgewehren das Leben und damit den, der es seinem Glauben nach gemacht hat verachtet und dieses Bild dann “Islam” nennen, und wie selten sie mit ihrem gut gewaschenen Gehirn zum Nachdenken kommen, wenn ich im Gegenzug ein Bild einer Versammlung des Ku-Klux-Klan zeige und dieses Bild “Christentum” nenne… es wäre viel gewonnen, wenn man barbarische Mörderbanden einfach als barbarische Mörderbanden bezeichnet, ganz gleich, wie sie den unsichtbaren Begleiter nennen, mit dessen Aufforderung sie sich selbst und der Welt ihren Mord verkaufen wollen.

Zitat des Tages

Ihr, die ihr wie tollwütig in Stasiakten wühltet, warum stellt ihr euch jetzt tot, wenn es wieder um Überwachung und Verschleierung geht?

Andrea Hanna Hünniger

Die mörderischen Gottkleinmacher

Ihr ganzen Brüder im Menschsein da draußen, die ihr aus geistigen Welten kommt, bei denen ich dankbar dafür bin, nicht in ihnen zu stecken; ihr Mörder, die ihr euch bewaffnet, um Gott und die Ehre seines Profeten wie eine Horde Mordbrenner zu verteidigen; ihr Verblendeten im Blutrausch belegt mit euerm Tun nur eines vor dem Rest der Welt: Euer allmächtiger Gott, von dem ihr erzählen wollt — er hat nicht genug Kraft, um für sich selbst zu kämpfen und es fehlt ihm an Mitteln und Möglichkeiten, auch zu seinem Gesandten zu stehen, als sei er nach der Schöpfung in den Zustand der Erschöpfung gefallen. Ihr seid nicht nur gottlose Mörder derer, die lieber leben möchten, ihr seid auch ein lebender Beweis dafür, dass ihr niemals wirklich an euren Gott geglaubt habt. Ja, ich möchte beinahe denken, ihr würdet sogar noch Gott ermorden, wenn er euch im Wege stünde… mit dem, was ihr tut, macht ihr Gott schon klein und scheintot.

Wandel

Was den Nazis die Herrenrasse war, das ist den Feministinnen das Damengeschlecht.

Surreale Propaganda

“Die allgegenwärtig gewordene Propaganda in den Massenmedien hat ein Maß von Surrealität erreicht, dass das Erkennen dieser Propaganda kaum noch als ein Zeichen der Intellgenz zu werten ist”, sagte der Vorübergehende zu seiner Zeitgenossin im Staub, “ja, inzwischen wird die Lieferung von Hilfsgütern in ein Kriegsgebiet durch einen Lastwagenkonvoi als ein kriegerischer Akt dargestellt, hingegen die Lieferung von Kriegswaffen in ein anderes lichterloh brennendes Kriegsgebiet als eine alternativlose humanitäre Maßnahme, an der jeder Friedensliebende teilhaben muss — allein schon wegen der blondhaarigen, blauäugigen und unschuldigen Frauen und Kinder“.

Der gut geschützte Jugendliche

Er ist fünfzehn Jahre alt, der gut geschützte Jugendliche, und damit im Rechtsraum der Bundesrepublik Deutschland zu jung für die allermeisten Dinge. Nur für eines ist er alt genug, ja, er soll und muss es sogar: Wissen, welchen Beruf er für den Rest seines Lebens ausüben will.

Tracking und Überwachung

Dass die Interessen von repressiven Staaten und von Reklamevermarktern in die gleiche Richtung gehen, so dass beide mit monströsen Datensammlungen und dem Umbau des Internet in eine Vorrichtung zur Überwachung der Internetnutzung automatisiert Profile von Internetnutzern anlegen, ist ein Spiegelbild der Tatsache, dass das Marketing und die unterdrückerische Politik den gleichen Allheitsanspruch und Kontrollwahn teilen. In diesem Spiegel zeigt sich recht deutlich die faschistoide Normung des Einzelnen im Dienste “höherer” Ziele, die der Reklame — als breit verabreichte, unentrinnbare Hirnstanze im Dienste der Besitzenden — schon immer zueigen war.

Die blinden Empathen

Der Vorübergehende sagte zu seinem aufgeregten Zeitgenossen mit den Augen voller Bilder: “Während sich die Menschen von ihrer leicht entflammbaren Empathie für die Opfer der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten so sehr mitreißen lassen, dass sie trotz der wahrheitsfressenden Propaganda sich aus sicherer Entfernung zu sagen getrauen, sie stünden auf irgendeiner Seite und irgendeine andere Seite tue böses Unrecht, das so schnell wie möglich beendet werden muss; während all das geschieht und die Kameras der Propagandaministerien bereitstehen, damit auch ja die von den Herrschenden und Besitzenden gewünschten Bilder in die Augen der Welt gerammt werden; während all dies unter großer Anteilnahme der Unbeteiligten geschieht, stirbt in aller Missachtung und seelenlosen Ruhe alle drei Sekunden auf dieser Welt ein Mensch an permanentem Hunger — und einige dieser blinden Empathen machen ihre Altersvorsorge sogar davon abhängig, dass die Spekulation mit Nahrungsmitteln auch ja schön erfolgreich im Sinne eines möglichst großen Profits sei. Der wirkliche Krieg. Ist und bleibt unbemerkt. Und. Ist ein bitterer Vernichtungskrieg, getrieben vom irrationalen Wahnsystem des Geldes”.

Das “böse” Internet

Wenn es dieses “böse” Internet nicht gäbe, könnten die Menschen sehr viel leichter von der Milliardärspresse der Verleger auf einen neuen Krieg gebürstet werden — es ist vor allem dieses eine, tendenziell dezentrale und schwierig kontrollierbare Medium Internet, das vielen Menschen klarmacht, dass sie in ihrem Wahrnehmen, Denken und Urteilen nicht allein dastehen, obwohl es in der Journaille niemals aufscheint und in Umfragen mit suggestiven Fragestellungen zur Minderheitenmeinung gestempelt wird. Die Propaganda von vorgeblich um Objektivität bemühten Journalisten, die unter den Bedingungen des Internetzeitalters so leicht als bewusst gestarteter Versuch einer Massenmanipulation erkannt werden kann und deren konzertierte Aufführung in diversen, zum Schein voneinander unabhängig auftretenden Verlegerprodukten auch noch den Nüchternsten zum Verschwörungstheoretiker machen kann, ist eine Vorgehensweise, die sicher zum Erfolg führte… wären die Wahrnehmungen der Einzelnen weiterhin atomisiert und journalistisch in die von Herrschenden und Besitzenden gewünschten Ausschnitte wie in den Vor-Internet-Zeiten ausrichtbar. Die Propagandabemühungen zum Vorbereiten eines Krieges spiegeln den Papierkrieg der Massenstanze des Journalismus gegen das Denken selbst wider, machen dem Denkenden klar, dass der Journalist sein Feind ist und lassen ihn ahnen, dass sich in der gleichfalls konzertierten Vorgehensweise von Presseverlegern gegen das Internet noch ganz andere, tiefere Motive verbergen, als jene wirtschaftlichen, die in der Agitation offen eingestanden werden.

In dieser Ahnung keimt eine wichtige Einsicht: Der unterm Presseausweis versteckte Dolch ist sichtbar geworden, der Journalist ist ein mordbegrüßender Feind der Mehrheit der Menschen. Es ist an der Zeit, dem Journalisten in seiner Niedertracht zu genau demjenigen Ansehen zu verhelfen, das ihm zusteht — und ihm, wenn er mit pathosgesalbtem Munde von der Kreativität und Wichtigkeit seines von Herrschenden und Besitzenden bezahlten Stanzschreibens für die Gesellschaft faselt, mit einer einfachen, klaren Wahrheit zu demaskieren: Wer schreiben will, der nennt sich Autor und schreibt; wer sich aber dürftig für seine Mitwirkung daran bezahlen lassen will, dass sich am herrschenden Unrecht niemals etwas ändert, der nimmt das Judasgeld der Lügner, Großräuber und Großmörder entgegen und nennt sich Journalist. Und. Ist den weniger verkommenen Menschen ein Feind und Widerling.

Demonstration der Dummheit

Wer auf die Straßen geht, “für den Frieden” demonstriert und dabei zum Zeichen seiner ganz besonderen Friedensliebe ausgerechnet die Flagge eines Staates oder einer Organisation in die fahle Brise hält, der oder die mit aller barbarischer Mordgewalt den Krieg führt, ist ein dummer Lügner, der demonstriert, dass er Staaten und Organisationen für wichtiger als jene Menschen nimmt, die zum Vorwand seines Demonstrierens herhalten müssen und so durch den Demonstranten noch einmal zum Opfer gemacht werden. Er sollte unbedingt bei ein paar Monaten ohne Propaganda in aller Ruhe über seine Manipulierbarkeit reflektieren.

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