Wenn Bundesgrüßaugust Joachim Gauck — der übrigens als Pfaffe das Handwerk des klebrig tröstlichen Lügens von der Pike auf gelernt hat — zwei Stunden seines Terminplanes dafür aufwändet, jede Menge Journalisten in sein Schlösschen einzuladen, die dann mit gierigem Kameraauge nach bewegenden Augenblicken Ausschau halten, weil die Angehörigen der Opfer der NSU-Mordserie zugegen sind, und wenn der Herr Bundesgrüßaugust behufs dieses inszenierten Scheingedenkens davon blahfaselt, dass “Deutschland niemals vergessen” dürfte, dann ist das schnelle Vergessen in dieser staatspfäffischen Pflichterfüllung fest eingeplant. Zu diesem schnellen Vergessen gehört übrigens auch, das über so viel hartbetroffen hingestelltem Blendwerk niemand mehr die sehr nahe liegende Frage stellt, welcher Staatsanwalt jetzt wegen der aktiven und passiven Unterstützung einer Mörderbande durch BRD-Inlandsgeheimdienste und Polizeien ermittelt und welche Fortschritte diese Ermittlungen machen.

Mein größter Respekt gilt allen Angehörigen der Mordopfer, die sich dieser menschenverachtenden Inszenierung verweigert haben.

Nachtrag: Ich hatte mittlerweile schon ganz vergessen, dass der gleiche Bundesgrüßaugust Joachim Gauck vorher ein von den Angehörigen der Opfer erwünschtes Treffen abgelehnt hat. [via Kotzendes Einhorn]

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