
Wenn das Eis erst einmal geschmolzen, wird unter so manchem, was von Kälte dazu gezwungen vorübergehend wie ein Idyll aussah, die Scheiße sichtbar.

Wenn das Eis erst einmal geschmolzen, wird unter so manchem, was von Kälte dazu gezwungen vorübergehend wie ein Idyll aussah, die Scheiße sichtbar.
[...] Huch, ich habe ja seit Oktober 2011 keinen Monatsrückblick mehr geschrieben. Zwar beneide ich oft die Igel, die keinen Winter kennen, weil sie sich in den natürlichen Hibernate-Modus setzen, aber nachdem ich mehrere Monate selbst in einer Art Dämmerzustand verweilte (und immer noch nicht richtig beisammen bin), ist meine Sehnsucht nach der lulligen Bewusstlosigkeit eines Winterschlafes auch gar nicht mehr so groß. Die nach hartem Wasser dann aber auch nicht, wenn der Frost nach meiner Seele greift — aber wenn das Eis geschmolzen ist, siehts auch nicht gerade idyllisch aus. [...]
“Wir warten beständig auf Neuschnee
der den alten Schnee überdeckt,
der all unsre Fehler von gestern
unter schneeweißer Unschuld versteckt
[...]
Doch Neuschnee ist leider sehr selten
darum stellt euch gegen den Wind.
Weil wir in all unsren Welten
Kinder unsrer Vergangenheit sind”
Erstaunlich! Das Lied hab ich nirgends im Internet finden können.
Das ist hier also eine Premiere.