Hallo Elias,
ich glaub die mail ist eher an dich gerichtet…
Bis dann
Frank=== Original-Nachricht ===
Betreff: Interview-Anfrage zum Thema: Hannover-Blog
Datum: Mon, 01 Nov 2010 15:12:36 +0100
Von: [Name und Mailadresse von mir entfernt]
An: [Mailadresse hier entfernt]Hallo!
Ich bin [Name von mir entfernt] und möchte einen Artikel über Blogs mit dem Thema Hannover schreiben. Er soll auf dem Internetportal der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (www.haz.de) veröffentlicht werden. Ich würde mich freuen, wenn ich Dich dazu interviewen dürfte.
Wir könnten uns in einem Café treffen und ich stelle Dir einige Fragen oder ich schicke dir eine E-Mail mit den Fragen und Du beantwortest sie.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.Herzliche Grüße
[Name von mir entfernt]
Werte Frau [Name von mir entfernt],
sie haben es mir wirklich nicht leicht gemacht, auf ihre Anfrage zu antworten — was bereits damit begonnen hat, dass sie ihre Mail zum Thema “Bloggendes Hannover” an die falsche Adresse gesendet haben, obwohl dort an jeder möglichen und unmöglichen Stelle ein Kontaktformular verfügbar ist, mit dem sie mich direkt erreicht hätten. Wie sie sich vielleicht vorstellen können, ist die offiziell angegebene Kontaktadresse nicht meine, sondern die eines guten Freundes, der mir netterweise den Webspace für meine wenigen noch in der Bundesrepublik gehosteten Projekte zur Verfügung gestellt hat, weil er diese Projekt schätzt und fördern möchte. Es ist für jemanden wie mich, der nur noch von dem lebt, was im kampflos gegeben wird, nicht immer leicht, meine Absichten umzusetzen.
Aber gut, so etwas kann in der geschäftigen Hektik der kommerziellen Content-Produktion schon einmal passieren; auch für mich gibt es keine Sache, die so einfach wäre, dass ich sie nicht falsch machen könnte.
Obwohl jede Mitteilung an diese öffentlich angegebene Adresse in einer Flut der Spam zu ertrinken droht, hat es ihre Mail ja dennoch zu mir geschafft. Trotz ihrer Absenderadresse bei einem großen deutschen Freemailer, der sich durch seine Reklame-Kooperation mit der Nutzlosdienst-Abzocker-Firma “Antivirus Security” seinen hoffentlich nachhaltig schlechten Ruf verdient hat. Dass Mails mit einer Absenderadresse dieses Freemailers bei uns pauschal als Spam aussortiert werden, können sie vielleicht nachvollziehen. Für alle Menschen, mit denen wir kommunizieren, sind dermaßen plumpe Überrumpelungsversuche eines Freemail-Providers so widerwärtig, dass sie froh über die Existenz von Alternativen sind.
Zumal es recht erstaunlich ist. Dass sie zwar für die HAZ Content erstellen, aber nicht einmal eine Mailadresse in der Internetdomain dieses Blattes haben. Da ich auch bei einer kleinen Benutzung der Suchfunktion der HAZ-Homepage nach ihrem Namen und nach plausiblen Kürzeln dieses Namens nicht fündig geworden bin, musste ich zu dem Eindruck kommen, dass sie nicht regulär bei der von ihnen angegebenen Zeitung arbeiten, sondern dort im besten Falle als preisgünstige Kraft — ob im Praktikum oder Volontariat kann ich natürlich nicht so leicht herausbekommen — jene Inhalte erstellen, deren einzige Aufgabe es ist, das eigentliche Geschäft der Contentindustrie zu ermöglichen, nämlich die Menschen mit möglichst geringen Aufwand an Arbeit und Geld zu den vermarkteten Werbeplätzen zu locken, auf dass es auch viele viele geldwerte page impressions gebe. Es weiß ja jeder Angler, dass die Fische nicht nach dem Haken schnappen, sondern nach dem Köder. Und dieser. Muss dann auch den Fischen gefallen, nicht unbedingt dem Fischer. Da macht so ein Vermarkter wie der Madsack-Verlag denn auch gern einmal solche “hübschen” Autorenenteignungsversuche wie dieses unsägliche Ding unter dem ebenso unsäglichen Namen “MyHeimat“, um noch preisgünstiger an regional eingefärbte Inhalte zu gelangen. Auf dem Hintergrund des eigentlichen Zieles beim Geschäft mit der Zeitung verblüfft es mich auch nicht weiter, was als Ergebnis meiner früheren Begegnungen mit Zuarbeitern der Contentindustrie in der redaktionellen Aufbereitung für die Vermarktung verschwiegen wurde, und was in teilweise sinnentstellender Weise grell hervorgehoben wurde — und auch die in den wie einbalsamiert anmutenden Darbietungen des institutionalisierten Kulturbetriebes liegenden Schwerpunkte des “Kulturteiles” der HAZ erklären sich wie von selbst, während die Stadt Hannover kulturell verödet und die letzten im Rahmen der so genannten “Stadtentwicklung” unerwünschten Nischen lebendigen Kulturlebens ausgetilgt werden, weil sie schlicht nicht glatt und kalt genug sind.
Wenn sie auch nur einen kleinen Teil des Abriebes meines Daseins im Internet wahrgenommen hätten, denn hätten sie sich vermutlich ausmalen können, dass ich nach alledem eine derartige Vermarktung meiner Person nur noch als wandkalt und weit unterhalb meiner Würde erachten kann. Allerdings weiß ich, dass die emotionale Regung, die im Betrieb einer Zeitung am schnellsten verlernt wird, die Scham ist.
Es steht ihnen selbstverständlich frei, sich aus der Fülle der von mir veröffentlichten und recht marginalen Inhalte zu bedienen, sie sind beinahe alle unter den Bedingungen der Piratenlizenz veröffentlicht. Wenn dies ohne jegliche Verlinkung und Quellenangabe geschieht, entspricht das durchaus denjenigen Gepflogenheiten der Contentindustrie, an die ich mich — zusammen mit beinahe jedem anderen Mitgestalter des deutschsprachigen Internet — gewöhnen musste.
Dass ich einen derartigen Schriftwechsel (selbstverständlich anonymisiert, denn ich bin keine Presse) verbloggen werde, gehört gewiss zu den Dingen, auf die sie eingestellt waren, als sie Kontakt zu einem Blogger wegen des Bloggens gesucht haben.
Lassen sie es sich gut gehen!
Elias




Richtig so. Dies sind schlechte Menschen, die Falsches tun.
jo. da war doch gerade das geheule dieser komischen lena in der HAZ – wenn ich mich nicht irre
neben so einem verblödungsmüll soll der nachtwächter stehen??!
gratuliere, dass du kein hannoveraner bist. wäre ja auch noch schöner, wenn jetzt auch die pferde bloggen würden.
wer noch irgendwann mal in einem presseerzeugnis erschien, hat soviel mit einem selber zu tun wie der busnachbar von freitag vor zwei jahren.
Ich würde stets versuchen, so etwas als Chance zu sehen und die nach meinen Bedürfnissen zu gestalten.
…sprach der Afrikaner, als ihm die Sklavenhändler die Ketten anlegten.
Du sieh lieber zu, daß du mit Dativ und Genitiv klar kommst, statt anderen Leuten sinnentstellenden Unsinn in den Mund zu legen. Danke
promach
mit dem nachtwächter sieht man besser: er hat immer licht dabei
also haben sie sich mal nicht so! dieses sich_zieren, von @papa san (auf ‘blah’) gut erkannt, vermasselt ihnen die möglichkeit, sich (noch!) breiter vernehmbar zu machen, so breit, wie es die kritischen gedanken eines randständigen über den rahmen der “massenhaften parzellierung von öffentlichkeit” (michael naumann) hinaus erlauben und auch verdienen.
inzwischen konterkarrieren doch viele printmedien ihre eigenen aussagen mit denen unabhängiger blogger. man kann das als billige überlebenstechnik ansehen (zeitungen sterben sonst wie die fliegen), man kann aber auch annehmen, dass durch die kombination mit den freien die käuflichen meinungen allmählich wirksam angefressen werden …
oder ist es ihnen ein problem, aus der wohligen anonymität ihres besonderen ambiente herauszutreten? na, sie brauchten sich die fragen ja nur schicken lassen! ich jedenfalls würde ein interview mit ihnen gerne lesen – online natürlich
Für die Menschen, die nicht so locker zwischen den paar verstreuten Projekten hinundherhüpfen, hier mal kurz der Link zu papa san im Blah nachgereicht…
Ach nö, mit der Haltung sitze ich irgendwann bei sick brother oder einem ähnlichen trash, nur um mein Auditorium zu vergrößern…
*hust* Greif mal einfach nicht so hoch. – Vielleicht begibst du dich mal mit ein paar Minuten Zeit in ein Etablissement mit Spiegel.
Vielleicht stellst sich dann einfach die Frage, ob du nicht ein paar neue Klamotten, ein gutes Mittag und ein paar Mäuse auf Paypal gebrauchen könntest. Der Winter wird relativ kühl – das haben die so an sich.
Daß du dich dazu verbiegen mußt, ist eine These, deren Wahrheitsgehalt du nicht erprobt hast.
Du sagst selber, da wird dir eine Azubine oder sowas hinterher geschickt. Der wirst du doch wohl gewachsen sein..
Das gehört zu den Fragen, die ich mir jeden Tag stelle — aber erfreulicherweise war ich in den fast zehn Jahren meines Pennerdaseins noch nie so gut für einen Winter ausgestattet wie zurzeit. Mit den “paar Mäusen auf Paypal” hält es sich allerdings in letzter Zeit ein bisschen zurück, doch selbst das hat mir schon so manches Paar Schuhe und ähnliche Dinge ermöglicht.
*kreisch!* Eine junge Frau!
Ich weiß ja inzwischen, wer das ist… montags geht doch alles ein bisschen leichter. Schön, dass ich so mal wieder erfahren habe, auf welchen Wegen die HAZ ihre Websites und ihren Regionalteil füllt. Nee, da wären nicht mal ein paar Euro zu holen gewesen, und den Schocher fürs Interview im Café hätte die wohl aus eigener Tasche bezahlen müssen.
Du befindest du dich noch in “Verhandlungen” denn die Dame liest ja mit.
Geh´nicht zu hoch ran, schreibe einfach einen Betrag hier rein und warte ab, was passiert.
Und selbst wenn da nichts zu holen wäre – es erhöht deinen Bekanntheitsgrad. Und die Gesellschaft hat seit David und Goliath ein Herz für Underdogs. Vor allem vor Weihnachten.
Gut für dich und deine Projekte.
@nachtwächter
… mit der Haltung sitze ich irgendwann bei sick brother oder einem ähnlichen trash
na, für so labil würde ich sie ja weissgott nicht halten
@papa san
was meinen sie: vielleicht gäbe er ihnen das interview? als stammkommentator scheinen sie sich gut in seine prekäre ausgangslage hineindenken zu können. das schafft vertrauen. fragen sie ihn doch mal. (ich brenne auf das interview.)
Ich habe keine grosse Lust, mich vor den Karren anderer spannen zu lassen.
Ich möchte dem Nachtwächter eigentlich nur etwas helfen, seine prekäre Lage zu verlassen. Und dazu muß er anfangen, sich selber gut zu behandeln, aber ansonsten eben selber lostraben.
Was ich vielleicht machen könnte, wäre mir die Interviewvereinbarung anzusehen und mitzuhelfen, ihm das gewünschte Maß Anonymität zu wahren.
So anonym bin ich gar nicht (bei aller Pseudonymität)… und es ist auch gar nicht so schwierig, sich mit mir zu treffen. Das haben wirklich schon Menschen geschafft…
Nur Zuarbeiter der Presse und des Rundfunks haben da manchmal Probleme. Von “Mitarbeitern” möchte ich angesichts dieses Vorganges nicht sprechen.
Dachte ich mir schon. Aber ich..
Ich vermute, daß dich in Hannover sogar eine ganze Menge Leute kennen. Wäre also die Frage, ob du da mit Foto auftauchen willst…
Also, ich will nicht drängen. Mich würde so ein Interview aber auch interessieren und diverse andere Leute auch.
Wenn Du willst, sehe ich mir den Vertrag vorher an. Wenn ich dir dabei sonst behilflich sein kann in der Angelegenheit, überlege ich mir auch das. Das ist mein Angebot.
… nicht das mit dem karren, igitt: nein, das interview auf seine rechnung an die haz *verkaufen*, meinte ich, als sein empathischer agent oder sowas.
ansonsten: der soll sich mal freischwimmen von den ‘verfolgern’ der presse, so oder so, wie er will, mir egal. hauptsache, das interview kommt
menschenskinder, der hat doch was zu sagen und die lena im print, @kein hannoveraner, die drückt er doch weg …
Mmmh. Also einmal soll ich das Interview selber führen, das nächste Mal sein >empathischer Agent< sein. Gleichzeitig Coach und Agent zu sein – so etwas klappt nicht.
Ich sehe mich da eher an der Stelle, Angebote zu machen. Seitens der HAZ kam ja auch nichts anderes – mit allen Möglichkeiten, aus denen er später weitere Vorteile hätte ziehen können.
Nun: da steht er, der Eimer Wasser. Leider läuft im Kopf des Nachwächters ein anderer Film ab und so zieht die nächste seiner nicht erkämpften Chancen vorüber.
Ich habe das Pferd an die Tränke geführt. Saufen muss es allein.
@ promach
“so oder so, wie er will, mir egal. hauptsache, das interview kommt”
das sind meines erachtens genau solche aussagen, wegen denen sich der nachtwächter “so ziert” wie sie es weiter oben nennen.
“mir doch alles scheiss egal, solange ich bekomme was ich will!” tztz
soweit ich den nachtwächter kenne, werden sie ihn nicht mit geld ködern und auch nicht mit dem ständigen apell an sein ego – deshalb auch vollen respekt an den nachtwächter!
“menschenskinder, der hat doch was zu sagen”
und er tut es auch – so wie er das möchte!
ein lächerlicher versuch der manipulation, ihm (mit der waffe der öffentlichkeit) suggerieren zu wollen, sie könnten ihm etwas bieten dass er nicht schon hat und darüber hinaus auch wünscht. nicht zuletzt unverschämt seine entscheidung nicht zu akzeptieren und immer weiter zu versuchen ihn, auch mit hilfe dritter zu manipulieren.
hochverachtungsvollkein hannoveraner
… sie haben ja sowas von recht, einerseits, seinerseits … aber wenn sie mir jetzt noch sagen würden, wen sie für seine Impertinenz, seinen Starrsinn so voll *verachten*, wäre ich ihnen dankbar.
könnte es sein, dass sie den twinkering smiley bezügl. der genannten ‘hauptsache’ übersehen haben? hier ist er nochmal:
…
das smilie KANN ironie bedeuten, muss es aber nicht! insofern interpretiere ich was da geschrieben steht und nicht ihre gedanken zu dem smilie. denn. es kann auch ein heimtückisches zuzwinkern sein, um die bande zu festigen, die sie hier anscheinend mit dritten schmieden woll(t)en.
wünschten sie eine klare aussage, dann würden sie es auch klar und deutlich schreiben.
aber wem schreib ich das?
der smiley HATTE aber ironie zu bedeuten – auch ohne dass ich die klare aussage hinzufügen musste, auf das interview zur not auch verzichten zu können – sorry, nachtwächter, sie geben ja allzeit ihr bestes
“aber wem schreib ich das?”, fragen sie, @kein hannoveraner; das können sie doch gar nicht wissen: ich – wie sie ‘kein hannoveraner’ – halte mich erstmals hier auf. was erlauben sie sich?
haben sie auch frisches quellwasser genommen, @papa san? ich glaube, das pferd, auf das wir setzen, säuft nichts anderes.
davon abgesehen stellt sich bei mir die erkenntnis ein, dass man filme, die in fremder leute köpfe ablaufen, grundsätzlich nicht stören soll.
Nun, manchmal kann man auch einen Spiegel hin halten, das fördert die Geschwindigkeit der Erkenntnis doch oft ungemein, wenn allzu schräge Schmachtschinken oder D-Western im Kopfe des Andern ablaufen.
Abgesehen davon ist die allgemeine Umgangssprache >DuSie<. Es anders zu halten, kommt schon leicht deplaciert an.
Oops, da wurde was sinnentstellend zusammen gezogen. Nochmal: Im I´net ist ‘Du’ und nicht ‘Sie’.
nun, ich bevorzuge eigentlich das *sie* (und unterwerfe mich ungern regeln), so lange gemäss dem i-net, in dem wir uns bewegen, ja doch ausschliesslich schriftlicher kontakt und keine dem *du* erst förderliche tuchfühlung besteht.
andererseits ist anpassung kein problem für mich und falls *sie* darauf bestehen wollen, dann spreche ich *sie* fortan (bei gleich bleibendem respekt!) mit *du* an
Das Netz entstammt schlicht dem englischsprachigen Raum und entsprechend gibt es seit Jahrzehnten gewisse Gepflogenheiten. Ob du das gut findest oder nicht und welche Pirouetten Du dabei drehst, ist mir relativ egal.
anders als das internet, bin im deutschsprachigen raum gross geworden und sprachliche pirouetten gehören da sozusagen zum standardrepertoire. ich dreh sie ganz gern. schön, dass sie keinen anstoss daran nehmen, danke.
Du fällst damit nur auf wie mit einer roten Skikombi am FKK-Strand. # EOI
So kann’s kommen, wenn einer die Hybris hat, eine Interviewanfrage von Schwachköpfen abklopfen zu lassen. Gibt’s denn hier keine besseren “Ratgeber” als Pferdetränker und Pirouettendreher?
Armes Internet, armer Nachtwächter …
Offenbar nein, denn so manch anonymer Schwachkopf hat weder einen Rat noch -wie er überzeugend nachgewiesen hat- überhaupt etwas zu sagen oder zu melden.
So kann’s kommen, wenn einer die Hybris hat, einen inhaltsleeren Beitrag abzuliefern.
@ papa san
Meine Wortmeldung enthielt eine zugegeben provokante Frage, die ebenso beantwortet wurde – hatte also Inhalt. Ich persönlich bin nicht angetreten, in einer Sache zu beraten, die der Nachtwächter für seine mir unbekannte reale Person und deren Ausstattung nur selbst entscheiden kann.
Seine grundsätzlichen Vorbehalte teile ich nicht, die persönlichen kann und will ich nicht beurteilen.
Also ich sehe mich gar nicht an der Stelle, dass ich Berater wäre oder das aucn nur sein wollte. Das legst du mir in den Mund bzw. interpretierst das so.
Gesagt hingegen habe ich das:
Ich habe ihm meine Meinung mitgeteilt, warum ich seinen Standpunkt nicht teile und dass das ein Anfang sein könnte, sich (selbst) aus seiner prekären Lage zu befreien.
Genau dabei könnte ich ihm vielleicht helfen, wenn er das wünscht:
Wie diese Hilfe zur Selbsthilfe aussehen könnte, habe ich in einem konkreten Angebot an ihn deutlich gemacht:
Und solange da von ihm nichts kommt/gekommen ist, hast du mich auch nicht das Thema weiter vertiefen sehen.
Also erst mal in Ruhe lesen und dann urteilen.
Stimmt, du hast das Thema nicht weiter vertieft, sondern wahrscheinlich den Frust über den angesichts Deines Angebots der “Hilfe zur Selbsthilfe” störrisch und stumm bleibenden Nachtwächter an diesem “promach” ausgelassen, der vom “Sie” nicht ab will. Das hat mich veranlasst, die ganze Aktion in Zweifel zu ziehen.
Diesen Hinweis fand ich übrigens echt gut: “Daß du dich dazu verbiegen mußt, ist eine These, deren Wahrheitsgehalt du nicht erprobt hast.”
Wie kannst Du aber eigentlich wissen, ob er nicht doch schon hat? Na egal, inzwischen werden die Würfel beim Beratungsresistenten (*gg*) selbst gefallen sein, so oder so.
Nö, ich bin nicht frustriert. Ich habe mein Angebot gemacht und das war´s.
Ich muß ja nicht bei Eis und Schnee draußen sitzen.
Aber ich vermute, dass der Nachtwächer im tiefsten Winter den Möglichkeiten hinterher trauern wird, die er ausgelassen hat, um das zu vermeiden.
Es gibt für ihn (noch) den Rückweg in die Zivilisation. Aber dafür entscheiden muss er sich eben selbst und dann eben auch die Verantwortung für sein Tun (Auslassen) übernehmen.
Und @promach habe ich auch nur zunächst einen Hinweis gegeben. Auf Diskussionen darüber war ich in keiner Weise aus. Wer er/sie/es ist, hat er dann ja selber gezeigt.
> “Wer er/sie/es ist, hat er dann ja selber gezeigt.”
??? Können wir das mal diskutieren?
apropos, die sprachpirouette: “es sträubt sich aber alles in und an ihm dagegen” (von diesem “anonymous”) wär ja nicht mal mir passiert. ich hätte halt geschrieben: “der kann damit nicht umgehen, basta, um unverhohlen auszudrücken, was sache ist …
also ich halte die im oben stehenden nachtwächterbrief getroffenen kritischen aussagen ja überwiegend für ein- oder vorwände von einem, der seine person nicht gern der öffentlichkeit preisgeben will.
ist zwar nur spekulation, ich weiss, aber ich kenne z. b. den fall eines schreibers, bei dem tausende seiten eigener texte lagern, aus denen “grossartige bücher” werden könnten (wie ein literaturagent ihm prophezeite) – wenn, ja, wenn er sich den vermarktungsmoden durch verlage und den damit verbundenen, direkten und indirekten verpflichtungen zu interviews, talkshows und lesereisen etc. nicht entziehen wollte.
es sträubt sich aber alles in und an ihm dagegen und er lässt den stoff angesichts der ‘massiven bedrohung der existenz eines an sich scheuen menschen’, wie er sagt, lieber in der schublade liegen.
als lesender bedaure ich seine haltung, als mensch verstehe ich sie.
@promach: Sache ist btw. auch, dass nicht ich, sondern @mitleser den Krampf geschrieben hat. Aber so genau nimmt’s hier eh keiner ausser @papa san seine Mission, den Nachtwächter auf den “Rückweg in die Zivilisation” zu bringen. Und der scheint ja erst mal wieder abgetaucht zu sein nach dem persönlichen Ratschluss: “Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann” …
Ich vermute, dass sich die Überlebenswahrscheinlichkeit draussen in der wilderness der Städte in etwa wie eine Gauß´sche Glocke verhält, wobei das Lebensalter auf der x-Achse einzutragen wäre.
Echt drollig, wie Du so während des Texteschreibens über die unterschiedlichsten Themen stolperst.
Vermittelt manchaml den Eindruck, als ob Du ein wenig abge… – oh guck mal ein Eichhörnchen.
Wenn Zeitungen einen Verschwörungs-Theoretiker-Spezialisten suchen, sollten sie sich an Dich wenden.
Grüße
mit wem sprichst du überhaupt? oder wolltest du nur mitteilen, dass nun du statt des nactwächters interviewt wurdest?
Für gewöhnlich spricht man den Autor eines Artikels an, sofern man nicht zuvor einen Antwort-Knopf gedrückt hat.
Spannende Agro-Stimmung hier.
oh, kleinhenry glaubt, er kann denken. aus seinen beiträgen war das aber nicht zu entnehmen. denen war nur zu entnehmen, dass er auf fremder blogger tische k*ackt ^^
@DrolligerHenry
Uiui. Keine Ahnung aber dafür schön hochtrabend.
Für gewöhnlich nutzt man das ‘@’-Zeichen, wenn man jemanden -am Ende eines Freds- direkt ansprechen möchte. Mahlzeit.
“easy thinking” ist im gegensatz zu kritischem denken ein zu fünfzig prozent aus scheisse gemachtes kosmetikum: merda efficiens (fragen sie ihren arzt oder apotheker). als ob es irgendwelcher beschönigungen bedürfte, die welt as we know it ‘ranzunehmen und sie getreu ihrer brüche zu beschreiben … also genau das, was der nachtwächter macht.
there’s a hole in your bucket, dear henry
…
Ist ja nett, dass Ihr Euch um die K*acke anderer Leute kümmert. Wenn man sonst nichts zu tun hat, klammert man sich wohl an vieles.
Dann werde ich hier beim kollektiven Rumgeheule und easy thinking nicht weiter stören und lass Euch alleine die Welt verbessern.
Machts gut, Ihr anonymen Helden.
Oh, das ist ein feiner Zug von dir, @EinfachgestrickterHenry
Tschühüss
Oh guckt mal, ein Marder! Die fressen so ziemlich alles an, was sie nicht kennen, auch Pkw, die mit Spirit laufen …
warte mal, hanno… dingens… achja richtig ,das war doch die stadt , die es gar nicht gibt!