
Nur wenige Orte in Deutschland sind von einer derart greifbaren Kälte und Tristesse erfüllt wie die Innenräume der Behörden. Alles darin dient dazu, dem Menschen, der zum Hohn auch noch “Besucher” gerufen wird, klar zu machen, welche Rolle er einzunehmen hat: Die Rolle eines Bittstellers vor der staatlichen Gewalt, dessen Menschlichkeit auf eine Nummer und eine Handvoll Zahlen eingedampft wird.




Das denke ich jedes mal; und denke dann immer, ob ich der einzige bin, der darüber nachdenkt.
*denkt mal*
Tristesse ist Leben
Armut ist Reichtum
Kernkraft sichert unsere Zukunft
Dann nimm die Rolle des Bittstellers nicht an.
Das führt nur dazu, dass du da muffelig bist. Würdest du jemanden als Gesprächspartner haben wollen, der muffelig ist?
Auftrumpfend-fordernd aufzutreten, ist deinem Anliegen allerdings auch nicht förderlich.
Es ist immer eine Zweier-Situation auf so einem Amt und auch Beamte sind nur Menschen. Wenn man da freundlich auftritt und genau weiß, was man möchte, gelingt es oft, die Wahrscheinlichkeit mit dem Gewicht einer Feder auf seine Seite zu bringen. Oft genügt das.
Das kannst Du Kalkül nennen oder wie du willst. Ich nenne es positives Denken und habe richtig gute Erfahrungen damit gemacht.