Wenn jedes führende Mitglied einer Kirche mit persönlichem Versagen so umginge, wie es Frau Käßmann getan hat, denn wären viele meiner Texte über die christliche Religion mit weniger Galle gewürzt. Zumindest von der röm.-kath. Kirchenfront hört man leider regelmäßig ganz andere Töne.
-
Vielgelesenes
-
Aktuelle Artikel
-
Kommentiertes
- cassiel bei Demoskopie
- Raze bei Papier- und Contentjubel
- cassiel bei Eis und Idyll
- cassiel bei Einstellung der Fernsehserie
- fritz the cat bei Reklameopfer
- fritz the cat bei Reklameopfer
- cassiel bei Diese Balkone
- cassiel bei Abtreiber
Kategorisiertes
Technisches




Kleine Anmerkung: Käßmann konnte als Führungsperson selbst die Konsequenzen ziehen. Ein Rücktritt eines Bischofs der römischen Kirche wegen der grauenhaften Verfehlungen seiner Priester ist nochmal eine andere Sache. Käßmann hatte selbst Schuld.
Damit will ich nicht sagen, daß ich den Umgang mit dem Kindesmißbrauch in der römischen Kirche als gelungen bezeichnen will. Ich hoffe weiterhin, das liegt an der medialen Inkompetenz vieler leitender Geistlicher dort und der Tatsache, daß man erst einmal ganz lange überlegt, bevor man überhaupt etwas sagt. Das wirkt dann gleich wie taktieren. Ich hoffe, das ist es nicht.
Ich glaube, wenn die führenden Miglieder jeglicher religiösen Einrichtung sich bei persönlichen Verfehlungen so verhalten würden, hätten sich alle Probleme mit Kirchen als Institution, wegen resourcenbedingter Selbstauflösung, schon längst erledigt.
jo, das wär doch toll!
alle religions- und kirchenfuzzies sollen abdanken und ihre doofe kirche schließen und auflösen.
Ich lache über die vollendete PR der Ev.Kirche. Ich lache laut und bitter.
Warum?
Es scheint wohl jederman vergessen zu haben, dass die gute Kaesmann *keine* Kritik am Kriegseinsatz in Afghanisthan geübt sondern nur hingewiesen hat man solle bitteschön etwas mehr Vorsicht walten lassen beim Morden und Töten.
Das wäre nun bei der Schwesterorganisation, den Katholen, nicht wirklich überraschend, bietet diese doch schon traditionell Platz und Raum für Menschnverächter und Mörder, zuletzte erklärt ein nicht-Hassprediger, Soldaten mit Waffen die Entscheidung über Leben und Tod zu überlassen wäre Gottesgerecht.
Die Ev.Kirche hat sich sowas bislang nicht (laut) geleistet, ausser paar rechtskonsverativen Vorstössen gegen die expandierende Konkurrenz des Islam. Zurück zum gerechten Krieg: Irgendwie ging die Diskussion doch in die Richtung, es wurden zumindest hier und da Kommentare laut (freilich nicht in den Artikeln der Medien, nein, in den Kommentarfelder dazu – auch die ach so wachen Blogs schliefen weiter oder waren noch mit der Arschkriecherei wegen ihres neuen Kollegen Diekmann so beschäftigt).
Deswegen kam der Fauxpass von Kaesmann strunzbetrunken ein Auto zu lenken (btw., mit knapp 1.6Promille eine respektable Leistung) gerade richtig. So richtig man könnte fast an keinen Zufall glauben.
Und nun ist die Weste weiss. Sogar besser, man hat doppelt gewonnen: Die Diskussion ist vom Tisch, die Kriegsbefürworter spielt nun ausschliesslich wieder die Kath.Kirche, Kaesmann gilt wegen dem bisschen Alkohol nun als “menschlich” und poliert das Image auf. Selbstredend lobt auch die gedruckte Gülle für Hirntote Kaesmann für ihr Vorgehen. Vermutlich wird man sie bald des öfteren in Talkshows antreffen. Und, naja, seien wir mal ehrlich, das Patriachat gluckst doch auch, wenn auch leiser.
Fehlt noch ein Buch, Titelvorschlag:
“Die Moralische ist die Dumme”.
#k.
Frage an Kandinsky:
Was genau ist Deine Kritik? Sorry, kam nicht so richtig an…