Von der antiken, aber in der institutionalisierten Religion bis heute festgehaltenen Vorstellung, dass bestimmten Tagen im verwendeten Kalendersysteme eine bestimmte, jedes Jahr aufs Neue im Theater der Liturgie aufgeführte Bedeutung zukomme, zu der moderneren Vorstellung, dass so ein Datum wie der Dreizehnte eines Monats, wenn er auf einen Freitag fällt, besonderes Unheil verheiße, ist es ein gleichfalls kurzer wie logischer Weg. Jeder Aberglaube gedeiht auf dem Dung der Religion, und in diesem Spiegel zeigt sich die Religion selbst als ein Aberglaube.
13. November 2009...15:18
Freitag der Dreizehnte
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2 Kommentare
16. November 2009 um 18:49
Natürlich beruht besonders die römisch/atholische Kirche auf vielen Fundamenten des Aberglaubens. es würde zu weit führen, diese unwissenschaftlichen Einschlüsse in die Religion hier ausführlich zu diskutieren. Aber allgemein kann man dazu sagen, dass sie ein wesentlicher Rückschritt bei der weiteren Menschwerdung darstellen..
Welches Armutszeugnis sich die neue thüringische Ministerpräsidentin gleich zu Beginn ihrer Präsidentschaft für grosse Teile nicht nur der thüringischen Bevölkerung ausstellt, wenn sie behauptet, die Einführung des Religionsunterrichts in den staatlichen Schulen nach dem Mauerfall sei die bedeutendste Errungenschaft seither, so ist das fundomentalistisch zu bewerten wie in anderen rückschrittlichen Regionen in der Welt.
18. November 2009 um 18:45
Siehe auch
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