Dies ist ein Hinweis für jene Leser, die auch meine Musik mögen.

Bislang habe ich ja meine Musik über Jamendo veröffentlicht, aber das könnte sich demnächst ändern.

Der Grund dafür ist die Entscheidung von Seiten Jamendos, die Website mit einem gewaltsamen, die interessierten Leser überrumpelnden LayerAd zu vergällen. Eine solche grobe Methodik der Werbung, die sich an Werbeblockern vorbeimogeln will, widerspricht aller Feinsinnigkeit und ist ein recht tiefer Griff ins Klo. Diese Zumutung wird ergänzt um die Kälte und Chuzpe, mit der auf den verständlichen Unmut der betroffenen Künstler reagiert wird — was ich dort im Forum gesagt habe, sei hier nicht wiederholt. [Dennoch gibt es hier eine lokale Kopie meines Textes und des ganzen Threads im Jamendo-Forum, falls diese Texte bei Jamendo nach der Löschung meines Accounts verschwinden sollten.] Ich bin — sollte sich auf Seiten Jamendos nicht eine deutliche und in Taten sichtbare Einsicht in die Unzumutbarkeit dieser Werbeform zeigen — nur noch einen kleinen Schritt davon entfernt, alle dort verfügbar gemachten Alben zu löschen.

Wer diese Alben haben möchte, sollte die zurzeit noch bestehende Möglichkeit zum freien und kostenlosen Download der Musik jetzt nutzen. Nach der Löschung wird es die Alben für eine längere Zeit nicht mehr im Internet geben. Die Weitergabe ist gemäß der verwendeten CC-Lizenz möglich, von daher tue sich bitte niemand einen Zwang an, der die Alben über Filesharing-Protokolle verbreiten will.

Meine in dieses Blog eingebettete Seite zum Abhören der Alben ist bis auf weiteres gelöscht. Nach der wohl bald bevorstehenden Löschung meiner Alben bei Jamendo werde ich auch jeden Link auf Jamendo entfernen, dem ich jemals in diesem Blog gesetzt habe.

Den Verantwortlichen bei Jamendo gebe ich zu bedenken, was wohl von den Geschäftsmöglichkeiten mit ihrer Plattform übrig bleiben wird, wenn die Künstler weglaufen. Eine Site, die nur noch aus gewaltsam dargebotener Reklame besteht, wird jedenfalls niemand besonders attraktiv finden — schon gar nicht, wenn einem bei den fensterfüllenden Angeboten von McDonalds der Appetit vergeht, bevor man an die verbliebenen Inhalte kommt.

So wird das nichts mit dem Geschäft mit den frei gegebenen Inhalten anderer Menschen im Internet!