Die Raucher sind ein bisschen mehr die Juden des 21. Jahrhunderts geworden. Die gesellschaftliche Ausgrenzung der Raucher ist längst nicht mehr “Hausrecht” derer, die sie aufnehmen und bewirten — als solches war es auch nicht das geringste Problem — sondern es ist inzwischen verbindliches “Recht” geworden, dessen Einhaltung mit staatlichen Sanktionen, also mit staatlicher Gewaltanwendung, erzwungen wird, wenn sich jemand als Betreiber einer Begegnungsstätte weigert, bei der Ausgrenzung der Suchtkranken mitzumachen.

Und. Niemand verwundert sich darüber. Weder darüber, dass es sich trotz der immer wieder behaupteten hohen Anzahl “zu schützender” Nichtraucher wirtschaftlich niemals zu lohnen schien, spezielle Angebote für Nichtraucher am Markt zu platzieren. Noch darüber, dass die Anwender einer beliebten Droge durch immer engere Ideen des gleichen Gesetzgebers immer weiter sozial ausgegrenzt werden, der schizophrenerweise die gleiche Droge legal und leicht erhältlich hält und sie mit einer hohen Sondersteuer belegt. Und. Schon gar nicht darüber, dass in diesem Zusammenhang keiner von den Volksbeglückern die Worte “Deregulierung” und “Kräfte des freien Marktes” in den Mund nimmt.

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