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Fortschritt

Es gibt zwei Arten Fortschritt, eine von den Herrschenden und Besitzenden erwünschte Art und eine von ihnen nicht erwünschte Art.

Beide Arten schreiten fort, bringen vorwärts, breiten Zivilisation aus. Sie unterscheiden sich nur darin, dass sie von den Herrschenden und Besitzenden erwünscht sind oder nicht.

Es gibt den Fortschritt, der das Leben einer Minderheit der Menschen reicher, freier und besser macht, so dass die große Mehrheit der Menschen dafür mit ihrem Besitz, ihrer Lebenskraft, ihrer Unabhängigkeit und ihren Freiheiten bezahlen muss, das ist der erwünschte Fortschritt, der sich politisch als ständig geforderte “Innovation” und “Zukunftsfähigkeit” verklausuliert.

Und es gibt den Fortschritt, der das Leben einer großen Mehrheit von Menschen reicher, freier, unabhängiger und besser macht, so dass eine zuvor privilegierte Minderheit in diesem Prozess ihre Privilegien verliert, das ist der nicht erwünschte Fortschritt, der mit allen Mitteln unterbunden werden soll, dessen Genuss mit jeder nur erdenklichen Angst angereichert werden und nach Möglichkeit sogar kriminalisiert werden soll — gar nicht so sehr anders, wie man auch Pflanzen für illegal erklären und ihre Nutzung mit als Recht verlarvter Gewalt unterbinden kann, ohne dass sich dadurch etwas an den Pflanzen ändert.

Der von den Herrschenden und Besitzenden erwünschte Fortschritt wird mit der institutionaliserten Gewalt der Herrschenden und Besitzenden (und mit der psychischen Einlullung vieler Menschen durch die Freunde der Herrschenden und Besitzenden aus der organisierten Religion und ihrem Bastardkind aus dem organisierten Bankwesen) durchgesetzt. Der von ihnen nicht erwünschte Fortschritt kann sich nur durchsetzen, wenn er mit der Gewalt einer großen Mehrheit der Menschen gegen eine grenzenlos und bis zum fabrikmäßigen Gemetzel gewaltbereite Minderheit von Herrschenden und Besitzenden durchgesetzt wird.

Anders nicht.

Frieden ist nämlich nur mit jemandem möglich, der im friedlichen Miteinander einen Wert sieht…

Hundertfünfzig Jahre

Wie prächtig es diese Menschen verstehen, eine in solchem Tun großgemachte Vergangenheit mit der Präzision und professionell-routinierten Geläufigkeit eines Zirkusabends zu feiern, damit den Zuschauern nicht mehr die Frage nach der trüben Gegenwart und der schwarzen Zukunft aufkomme und damit über all das Arbeitertümeln vergessen wird, wie mit dem SPD-Grünen-Hartz-IV-System das Lohndumping mit der Geste eines großen Chefsache-Clowns zur Aufgabe des Staates gemacht wurde. Dazu gibts Bier und Currywurst für die Stimmviecher im Wahljahr… oder so etwas ähnliches.

Geschenkartikel

Die so genannten “Geschenkartikel” heißen so, weil niemand so einen Tinnef selbst behalten wollte; sie sind für den Wegwurf des Schenkens industriell produziert und belegen, dass im Überdruss des Überflusses der Idee des Schenkens alles darin einst einmal Beglückende verloren gegangen ist.

Vom Glück

Der Vorübergehende sagte zu seiner Begleiterin: “Denk immer daran: Wenn die Menschen glücklich sind, ist das schlecht fürs Geschäft”.

Klang und Form

Zu Pfingsten nicht zu viel hl. Geist saufen | Soundcloud-Direktlink

Die Zukunft der Technik

E-Schrott

Freislerfreunde

So viele “Qualitätsjournalisten”, die schreiben, als wünschten sie sich, der laufende Mordprozess gegen Beate Zschäpe würde von Roland Freisler geführt. Wie restlos im Appell an die dumpfe, gewaltfreudige Lust an der Rache, die sich nur notdürftig als Recht verlarvt hat, vergessen gemacht werden kann und vergessen gemacht werden soll, welche durch ein Jahrzehnt des Metzelns tragende Sympathie und Kumpanei zwischen Polizeien und Inlandsgeheimdiensten der BRD und einer kleinen Bande von Mördern bestand — und dass die dafür Verantwortlichen sich natürlich niemals vor einem Gericht dafür verantworten müssen.

Adblock Plus

“Qualitätsjournalisten”, jämmerliche!

Wenn die Reklame in euren Zeitschriften und Zeitungen, die jetzt schon mit rund fünfzig Prozent des bedruckten Papiers quantitativ zuviel und auch dort mehr als nur ein bisschen aufdringlich ist, nun auch noch damit begönne, wie die Reklame im Web zu plärren und zu flackern und zu blinken, um mit aller medialer Gewalt meine Aufmerksamkeit an sich zu reißen, risse ich auch die Seiten mit der Reklame heraus und täte sie möglichst weit von mir, um in Ruhe das lesen zu können, was ich eigentlich lesen wollte. Und da wundert ihr euch über Adblocker? In welcher Welt lebt ihr? Und vor allem: Was haltet ihr eigentlich von den Menschen, die euch lesen sollen?

Möge euch cerebral angerotteten Grabverweigerern die Verachtung überall zurückgegeben werden, der ihr als Platitüdenbarone des hl. Journalismus so scham- und hirnlos Ausdruck gebt!

Der Adblocker ist mein Killfile für das Nach-Usenet-Internet des World Wide Web; eine mentalöknomisch ausgesprochen sinnvolle Vorrichtung, die mir die überwiegend unerbäulichen “Kommunikationsversuche” von Erzekeln, Maulhuren und Vollidioten erspart.

Der erreichte Punkt

Einigermaßen vernünftige Lebensformen würden, wenn sie schließlich nach einem langen zivilisatorischen Prozess, vielen Automatisierungen und vielen kleinen Verbesserungen den Punkt erreicht hätten, dass sie mehr produzieren als sie für ihre Lust und ihr Leben verbrauchen, die Produktion drosseln, Feierabend machen und sich erfreulicheren Tätigkeiten als der Last der Arbeit zuwenden.

Wenn es nicht die Waffen sind

Wenn es nicht die Waffen sind, die Menschen töten… warum geben wir den Menschen Waffen, wenn sie in den Krieg ziehen? Warum senden wir nicht einfach nur die Menschen?

Ozzy Osborne

Neue Fotos

Neue Fotos von der mutmaßlichen Terroristin: So tritt Zschäpe vor das Gericht

Ohne Worte. Quelle des Screenshots: Website eines Verlagsangebotes mit so genannten “qualitätsjournalistischen” Inhalten, die ich für diese Kälte nicht auch noch verlinke.

Schnell und schmerzlos

Der Vorübergehende sagte zu seinem Begleiter, der jedes Mal, wenn er die so einprägsamen und doch so gründlich verdrängten Bilder aus der Massentierhaltung und aus den Schlachthöfen dachte, diese Mischung aus Ekel, Scham und Hilflosigkeit empfand: “Die Tiere müssen eben, wenn man sie schon aufisst, schnell und schmerzlos getötet werden, nachdem sie ein glückliches Leben ohne materiellen Mangel hatten. Ich habe kein glückliches Leben ohne materiellen Mangel. Und du?”

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