Latest Entries »

Die “Märkte”

Die “Märkte”. Diese erbarmungslose Gottheit jener Arschlöcher, denen der Gott der Christen noch zu wenig Arschloch war; dieses Addiermaschinenherz, das die Menschen zum Hungern, ja, zum Verhungern zwingt… inmitten von Bergen verrottender Lebensmittel, die niemand berühren darf.

Souveränität

Viel wichtiger als ein souveräner Staat wären souveräne Menschen.

Ziviler Gehorsam

Ziviler Ungehorsam ist nicht unser Problem. Unser Problem ist der zivile Gehorsam. Unser Problem ist, dass Unmengen von Menschen aus aller Welt den Diktaten der Anführer ihrer Regierungen gehorcht haben und in den Krieg gezogen sinden — und Millionen sind aufgrund dieses Gehorsams ermordet worden. Unser Problem ist, dass Menschen aus aller Welt angesichts der Armut, des Hungers, der Grausamkeit, der Dummheit und des Krieges gehorchen, während die Gefängnisse voller unbedeutender Diebe sind, während die ganz großen Diebe die Gesellschaft anführen und ausrauben. Das ist unser Problem

Howard Zinn

Kostüm

Kleider machen Lügner.

Werte deutschsprachige Journalisten!

Werte deutschsprachige Journalisten,
werte qualitätsjournalistische Verleger,

wenn ihr der Meinung seid, dass ihr auf euren SEO-manipuliert in die technische Wichtigkeit und allgemeine Aufmerksamkeit gezwungenen, aus abgeschriebenen Agenturmeldungen und Internet-Fundstücken aufgeschäumten qualitätsjournalistischen Websites einen unentbehrlichen und wichtigen Beitrag zum Internet leistet, der es verdient, dass eure Nutzer und Leser dafür auch in irgendeiner Weise Geld bezahlen, dann erzwingt doch einfach diese Einsicht bei euren Lesern und Nutzern, indem ihr einige Wochen online-streikt, die besagten Websites nicht mit “aktuellen” Inhalten zumüllt befüllt und euren Qualitätsjournalismus in dieser Zeit nur noch auf Papier stempeln lasst!

Ihr werdet erstaunt sein, wie sehr ihr vermisst werdet! Ich verspreche euch, dass dabei jemand etwas lernen wird. Es ist ja auch nicht so, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt…

Übrigens: Es muss auch nicht jeder Journalist werden. Hilfsarbeiter ist auch ein hübscher Beruf.

Immer mit einem guten Rat an eurer Seite
Euer Nachtwächter

Aussicht

Blick durch ein Fenster nach draußen, auf eine fensterlose Mauer. Vor dem Fenster montiert sind zwei Satellitenschüsseln, die einen zwar nicht erfreulicheren, aber doch noch weniger öden Blick nach draußen ermöglichen

Wie “gut”, dass es den Fernseher gibt, das Fenster derer, die keine Aussicht haben…

Caution, Idiocracy is Near!

Kaffeebecher der Hannover Messe AG für Melitta-Kaffee mit dem Warnhinweis: 'ACHTUNG HEISS!' und 'CAUTION, THIS DRINK IS HOT!'.

Richtig falsch

Es löst schon eine gewisse Heiterkeit aus, wenn die sonst immer um treffende Sprache bemühten Qualitätsjournalisten die Tätigkeit einer börsennotierten Unternehmung mit einem Internet-Dienst für angeblich vertrauliche Kommunikation knackig und überschriftstauglich beschreiben wollen und ihnen dafür kein anderes Wort als “Nachrichtendienst” einfällt… offenbar so dumm, dass sie sich nicht der bisherigen Bedeutung dieses Wortes bewusst sind, aber dennoch, wenn man beim Lesen eben daran denkt: sehr gut und genau benannt.

Die kapitalistische Gesellschaft

In einer kapitalistischen Gesellschaft, die den darin lebenden Menschen ihren Stempel einprägt, gibt es vor allem zwei Probleme. Das erste, dass Dinge getan werden, nur weil sie von jemanden bezahlt werden. Und. Das zweite, dass Dinge nur getan werden, weil sie von jemanden bezahlt werden.

E-Book

Wenn du nur modern genug in das Buch hineinschaust, dann schaut das Buch in dich zurück.

Clickbait mit Messer und Gabel

Kaum werden — das ist ja auch eine gute Verkaufsförderung für ein Büchlein — ein paar Sprüche eines abgehalfterten Altkanzlers über die angebliche Unfähigkeit der amtierenden Bundeskanzlerin beim Essen mit Messer und Gabel publik, schon wird das vom Apparat der Contentindustrie klickträchtig aufgeschäumt, als ob es eine Nachricht wäre. Ganz so, als gäbe es über die Machenschaften der gegenwärtigen Regierung der Bundesrepublik Deutschland keine substanziellere Kritik zu schreiben. Der Beitrag der Contentindustrie zur Entpolitisierung der Menschen in Deutschland ist niemals zu unterschätzen.

Irgendwelche Links auf die dumme Click- und Linkbait der Presseverlage im Dienste einer Buchverkaufs-PR habe ich bewusst vermieden…

“Das ist das Problem, …”, sagte der Vorübergehende mit einem Ernst, der gar nicht zur Beiläufigkeit seiner Worte passen wollte, “…die meisten Menschen wissen nicht, dass es etwas gibt, was sie nicht kennen. Und. Sie reproduzieren deshalb mit ihrem Leben immer nur das, was sie schon lange lange kennen”.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 695 Followern an